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Ja, ich habe mir ernsthaft diesen Film angesehen. Wirklich. Und zwar freiwillig. Aber nur, weil ich nicht zahlen musste. Vorneweg: Der ist richtig, richtig schlecht und total unwitzig.

Regisseur: Aaron Seltzer, Jason Friedberg; Genre: Komödie (Parodie), Erscheinungsjahr: 2014; FSK: 12; Länge: 83 Minuten; Produktionsland: USA; Hauptdarsteller: Maiara Walsh, Brant Daughtery, Lauren Bowles, Cody Allen Christian, Diedrich Bäder

Meine Bewertung: 1,5/10

Zum Inhalt:

Naja, eine Verarsche von „Die Tribute von Panem“ (Suzanne Collins) eben, die Geschichte ist annäherungsweise irgendwo versteckt noch die gleiche.

„Bei den Starving Games, einem TV-Spektakel, das vom bösartigen Präsidenten Snowball (Diedrich Bäder) veranstaltet wird, geht es um Leben und Tod. Als das Los bei der Zeremonie zur Auswahl der Teilnehmer an den 75. Starving Games ihre kleine Schwester trifft, meldet sich Kantmiss Evershot (Maiara Walsh) freiwillig und ersetzt die Jüngere. Kantmiss ist fest entschlossen, die Spiele zu gewinnen, denn nur so kann sie ihre verarmte Familie unterstützen. Neben Ruhm winken dem Sieger auch so verlockende Preise wie eine halb aufgegessene Gurke und ein Gutschein für ein Sandwich. Ihren Freund Dale (Brant Daugherty) muss Kantmiss dafür allerdings zurücklassen, stattdessen kämpft sie Seite an Seite mit dem Bäckersohn Peter Malarkey (Cody Allen Christian). Aber kann sie Peter wirklich vertrauen? Das ungleiche Duo befindet sich bald inmitten eines verrückten Abenteuers, bei dem auch Kant,miss‘ Talent fürs Bogenschießen nicht mehr weiterhelfen kann…“

Meine Meinung:

Also ich finde Parodien, wenn sie gut gemacht sind, eigentlich lustig und gucke sie auch gerne. Aber DAS war einfach nur Müll. Das muss ich einfach so sagen. Die „Witze“ in dem Film waren fast alle total unlustig und eigentlich teilweise einfach nur noch peinlich.

Es werden andere Filme und Spiele aus mir unersichtlichen Gründen verarscht. Bei Fruit Ninja verstehe ich ja wenigstens noch, das man es veralbert, dass man Früchte, die runterfallen, zerhacken muss – lustig war es im Film deshalb trotzdem nicht. Warum zum Teufel aber jetzt Gandalf als perverser Alter dargestellt wird oder warum diverse Superhelden als komplett bescheuert dargestellt werden, ist mir äußerst schleierhaft. Für mich ist eine Filmveralberung auch eine Veralberung der Unsinnigkeiten bzw. Schauspieler – weshalb auch solche Sachen wie die „Zombiemutter“ für mich nicht witzig sind, denn der Grund für die Zurückgezogenheit von Katniss‘ Mutter in „Die Tribute von Panem“ hat einen vollkommen logischen und nachvollziehbaren Grund.

Dass die Special-Effekte allesamt unecht aussahen, kann ja noch gewollt sein. Aber mir persönlich ist es lieber, wenn eine Parodie doch noch ein bisschen Seriosität bzw. Echtheit hat. Ja, es gab tatsächlich ein paar wenige lustige Sachen, aber nur sehr wenige, die dann während des Films durchgehend immer wieder gebracht wurden und dann auch einfach nur noch langweilig und nervend waren. ABER: Man muss doch anmerken, dass die schauspielerische Leistung gar nicht mal schlecht war und die Kostüme und Umgebung durchaus sehr schön und aufwendig gestaltet waren. Für diese beiden Sachen müsse ich eigentlich zwei oder sogar drei Bewertungspunkte geben, aber der Film war insgesamt so schlecht, das ich mich nur zu 1,5 Punkten durchringen konnte, Kostüme und schauspielerische Leistung hin oder her.

Fazit: Richtig schlecht gemacht, keinen Cent wert, kein bisschen lustig, löst bei mir nur Kopfschütteln aus, peinlich – das einzig Gute: die Kostüme & die Landschaft sowie die ganz gute schauspielerische Leistung.

 

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