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Erscheinungsjahr: 2002; Länge: 145 Minuten; FSK: 12; JMK: 14; Genre: Action, Science-Fiction; Regie: Steven Spielberg; Drehbuch: Scott Frank, Jon Cohen; Produktionsland: USA; Hauptdarsteller: Tom Cruise, Colin Farrell, Samantha Morton

Meine Bewertung: 10/10 Punkten

Inhalt: 2054. Verbrechen werden durch die sogenannten „Pre-Cogs“ vorhergesehen und können somit durch die Abteilung „Pre-Crime“ verhindert werden, bevor sie überhaupt geschehen. John Anderton (Tom Cruise), der Leiter dieser Abteilung, und sein Team sind so erfolgreich, dass Pre-Crime im ganzen Land eingeführt werden soll. Doch vorher soll der Regierungsbeamte Danny Witwer (Colin Farrell) kontrollieren, ob damit alles in Ordnung ist und keine Gefahren birgt. Aber genau dann kommt es zu Problemen: Die Vorhersage, dass John Anderton in 36 Stunden selbst einen Mord begehen wird, taucht auf – und er kennt das Opfer nicht einmal. Er muss fliehen – unter der ständigen Angst, dass die Pre-Cogs womöglich die Wahrheit vorhergesagt haben…

Meine Meinung: Ein großartiger Film, den ich inzwischen auch schon dreimal gesehen habe. Viel Action und Spannung, aber der Film besteht durchaus nicht nur aus Flucht und Kampf – die Welt, in der das alles passiert, die Umstände und Hintergründe stehen im Vordergrund und sind sehr gut ausgearbeitet. Die Idee dieses Systems ist etwas Neues und eine sehr interessante Idee.

Die Technik, die verwendet wird, ist zwar sehr weit entwickelt, weiter als sie es heute tatsächlich ist, aber man merkt teilweise doch, dass sich das jemand vor ca. 15 Jahren ausgedacht hat und nicht heute – was aber dem Film keinen Abbruch tut. Man lernt auch John Anderton näher kennen, erfährt viel über seinen Zustand, seine Familie, seine privaten Probleme – wie es in einem guten Film auch sein sollte.

Außerdem erfährt man auch, wie es überhaupt zu dieser Gesellschaft, zu den Pre-Cogs kam, was ich sehr gut finde, da es doch öfter mal in Filmen passiert, dass die Zukunft einfach so dargestellt wird, aber ohne weitere Begründung, warum dies oder jenes nun überhaupt so ist. Neben John Anderton lernt man auch einen der Pre-Cogs näher kennen und baut zu dieser Person eine Verbindung auf, was ich sehr interessant fand. Auch sind nicht alle Personen das, was sie zu Anfang zu sein scheinen – es gibt ein paar überraschende Wendungen.

Ich finde auch die Spannung sehr gut gemacht, die zu einem großen Teil auch dadurch erzeugt wird, dass man immer wieder Situationen sieht, die genau so sind, wie die Pre-Cogs sie für den Mord John Andertons hervorgesagt haben.

Dass Tom Cruise schauspielen kann, dürfte bekannt sein, aber auch Colin Farrell und Samantha Morton beweisen hier, dass sie nicht ohne Grund diese Rollen bekommen haben, Steven Spielbergs Arbeit ist sowieso klasse.

Ich finde auch immer wieder diese Einblendungen von dem, was die Pre-Cogs gesehen haben, toll, das gibt dem Film auch noch mal etwas Eigenes.

Fazit: Ein toller Film, den man unbedingt gesehen haben sollte, super Idee, toll umgesetzt, spannend.