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Hallo!

Und wieder ein ganz anderer Film: Ein älterer Märchen-/Weihnachtsfilm. Nachdem meine Freundin so von dem Film geschwärmt hat und in jedes Jahr zu Weihnachten guckt, musste ich ihn ja auch mal sehen – auch wenn ich es verpennt habe, das an Weihnachten zu tun.

Regie: Václav Vorlíček; Erscheinungsjahr: 1973; Genre: Märchenfilm, Weihnachtsfilm; Länge: 82 Minuten; FSK: 0; Drehbuch: František Pavlíček; Produktionsland: Tschechien (Tschechoslowakei), Deutschland (DDR); Hauptdarsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock

Besonderheit: Gilt als Kultfilm, fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender.

Meine Bewertung: als älterer Märchenfilm: 9/10; ansonsten als heutigen Film wohl eher 3/10 – aber das ist ja eigentlich unsinnig, weil es eben ein Märchenfilm von 1973 ist :D

Inhalt: Ich glaube, jeder kennt Aschenputtel bzw. Cinderella – das ist eben eine weitere Version dieses Märchens. Natürlich ist jede Version etwas anders, aber der Inhalt bleibt doch gleich.

Amazon.de: Alles was Aschenbrödel von ihrem Leben als wohlhabendes Gutsmädchen geblieben ist, ist Pferd Nikolaus, Hund Kasperle und ein Schmuckkästchen, das die Eule Rosalie streng bewacht. Denn ohne Bewachung könnte Aschenbrödel auch noch das Kästchen verlieren – an ihre böse Stiefmutter. Diese hat nach dem Tod ihres Mannes nämlich nur noch eines im Sinn: Die angeheiratete Tochter die schmutzigsten Arbeiten verrichten zu lassen und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, an sich zu raffen. Als nächstes soll nun sogar der König und im Speziellen der Königssohn dran glauben. Der Plan ist ganz einfach: Dora, ihre leibliche Tochter, bezirzt den Prinzen auf dem Hofball, der heiratet Dora und die böse Stiefmutter kann bis an ihr Lebensende im Reichtum baden. Dieser geldgierige Plan ist dem bescheidenen Aschenbrödel längst egal. Hauptsache, sie kann ab und zu mit Nikolaus und Kasperle ausreiten. Doch dann trifft sie im Wald den schönen und übermütigen Prinzen und verliebt sich in ihn. Und dank magischer Haselnüsse bleibt nicht nur das Wiedersehen mit dem Prinzen kein Traum.

Meine Meinung: Das Märchen von Aschenputtel fand ich immer schon schön – das arme, ungerecht behandelte Mädchen wird belohnt, bekommt Hilfe, hat Freunde usw., die Bösen, Egoistischen und Geldgierigen werden bestraft.

Ich kannte die Geschichte nur mit der guten Fee, die Aschenputtel drei Wünsche erfüllt – vor allem natürlich die Kürbiskutsche. Und Mäuse wurden zu Pferden oder so ähnlich. Hier ist das ein bisschen anders – ein Händler bringt Aschenputtel drei magische Haselnüsse mit, die ihr drei Kleidungen herbeizaubern.

Ist ja auch ganz nett – allerdings waren seeehr viele Dinge in dieser Geschichte seeehr unlogisch, wie z.B. dass Aschenputtel (bzw. Aschenbrödel) reiten kann, die beste Jägerin von alle ist usw. – aber hey, es ist ein Märchen, da ist das ok.

Natürlich merkt man auch ganz deutlich, dass der Film eben von 1973 ist – es beginnt mit den Frisuren, aber z.B. auch die Art, wie das Ballkleid plötzlich auftaucht – mitten aus dem Nichts da ist – einfach super :D

Aber eine Sache fand ich an dieser Version sehr viel besser als an anderen: In den Versionen, die ich kannte, geht Aschenputtel mit ihrem magischen Kleid auf den Ball, muss aber um Mitternacht wieder gehen, weil der Zauber nur bis dahin hält, hat sich längst in den Prinzen verliebt, der Schuh passt, sie heiraten. In dieser Version sieht sie kritisch auf den Prinz, geht aus eigenem Willen von Ball und stellt dem Prinzen ein Rätsel – erst, wenn er es schafft, es zu lösen, würde sie ihn heiraten.

Liebe Grüße

eure An

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