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Hallo! So, diesmal habe ich keine übliche Rezension geschrieben, sondern werde mal etwas zu Doctor Who (ab 2005) schreiben. Eigentlich hatte ich es ja schon aufgegeben, weil das für mich einfach Horror war, einfach diese Art – nein, das wollte ich dann nicht sehen. Allerdings habe ich mich jetzt doch dazu entschieden, es nochmal zu versuchen – und gleich auch zu jeder einzelnen Folge aufschreiben, was ich gut oder nicht so gut fand. Geplant ist, dass ich das dann auch als eine Art Reihe hier auf dem Blog mit euch teile – mal sehen, wie lange ich das durchhalte oder wie lange das überhaupt Sinn macht. Natürlich enthält das dann immer SPOILER! Wer es also nicht gesehen hat, sollte das auch nicht lesen. Wer es gesehen hat, darf gerne mitdiskutieren. ;) Die „Namen“ der Folgen sind meistens einfach ein oder zwei Stichworte, durch die ich weiß, welche Folge das war. Außerdem werde ich auch immer den Drehbuchautor (D) dazuschreiben.

(Übersicht) (Folge 4 & 5)


Staffel 1, Folge 1: Plastikpuppen

D: Russell T. Davies

Die allererste Folge – das ist immer schwierig. Sie muss die Charaktere erst einmal vorstellen, aber trotzdem soll es schon spannend sein, damit die Zuschauer auch die nächsten Folgen gucken – das haben die hier soweit sogar geschafft. Allerdings fand ich die Folge abgesehen von der Spannung doch ziemlich schwach. Erstens war es doch etwas unlogisch, dass Rose nicht bemerkt hat, dass Mickey (ihr Freund!!) plötzlich aus Plastik/Gummi war, ziemlich verändert aussah, nicht mehr vernünftig sprechen konnte und auch bei den Stimmlagen einfach mal zwischen mehreren Oktaven gewechselt hat. Zweitens denkt sie dann ja irgendwann, dass ihr Freund von diesem Plastik umgebracht worden wäre. Ihre Reaktion darauf waren nicht etwa Tränen und Sätze wie „Warum nur? Oh, Mickey!“ oder so etwas in der Art, sondern die völlig nüchterne Feststellung „Ich muss es seiner Mutter erzählen.“ -.- Als ob man in so einem Moment daran denken würde. Aber ansonsten gab es dann ja doch ganz schön viel Drama, natürlich geht Rose‘ Mutter dann nochmal einkaufen und läuft dann auch nicht vor den Brautkleidschaufensterpuppen weg, sondern hockt sich einfach davor – solche Sachen eben. Ansonsten fand ich die Folge aber ab und zu sogar ganz witzig und Rose war mir sogar gar nicht mal mehr so unsympathisch wie beim ersten Mal gucken.


Staffel 1, Folge 2: Weltuntergang

D: Russell T. Davies

Die Folge war an sich schon etwas logischer, aber ich fand es zum Beispiel ziemlich unlogisch, dass der Veranstalter der ganzen Weltuntergangsfeier den Strahlenschutz nicht wieder hochfahren konnte. Aber gut, dass kann man ja noch irgendwie erklären, dass die kleinen Metallviecher das verhindert haben. Aber auch als Rose dann in dem Raum gefangen war, ist der Strahlenschutz ja mehrmals hoch und wieder runtergefahren, als der Doktor daran herum hantiert hat. Nur, dass die Höhe der verbrannten Stelle an der Wand sich dauernd geändert hat – mal war sie direkt über Rose‘ Kopf, als sie sich zusammengekauert hat, dann stand sie wieder einigermaßen aufrecht und der schwarze verbrannte Teil war trotzdem noch über ihrem Kopf. Und das sprang dann eben mehrmals hin und her. Naja. Ansonsten muss ich aber anmerken, dass ich das Kostüm der Baumdame sehr schön fand.


Staffel 1, Folge 3: Gasgeister

D: Mark Gatiss

Die dritte Folge fand ich dann nochmal um einiges besser – eigentlich habe ich gar nicht viel zu meckern, nur dass es mir doch beim ersten Gucken zu gruselig, zu spannend war mit diesen lebendigen Toten mit ihren ausdruckslosen, weißen Gesichtern. Aber ansonsten war es zwischendurch auch wieder ganz lustig und auch gut gemacht.

(Folge 4 & 5)