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Also ich bin es ja inzwischen gewohnt, dass WordPress mir im Reader öfter mal den ein oder anderen Beitrag doppelt anzeigt. Weiß der Geier warum. Und letztens war ein Beitrag sogar gleich dreimal vorhanden. Aber jetzt gerade – da war dieser eine Post gleich siebenmal angezeigt!! Warum!? Ist das bei euch auch so?

Ansonsten geht es jetzt weiter mit der Rezension des Buches „Schattenwanderer“.

Autor: Alexey Pehov; Erscheinungsjahr: 2010; Verlag: Piper; Seiten: 560; Genre: Fantasy; Preis Amazon: Kindle – 8,99€, Taschenbuch – 9,99€, Broschiert – 16,95€, Hörbuch-Download – 27,90€

Meine Bewertung: 8/10 Punkten

Inhalt:

Nach Jahrhunderten des Friedens ist der namenlose Schrecken erwacht. Eine riesige Armee formiert sich in den Öden Landen. Tausende Giganten, Oger und Kreaturen des Todes finden sich zusammen – erstmals unter dem gemeinsamen schwarzen Banner; erstmals vereint im Sturm auf die Stadt Awendum … Es sei denn, der Schattenwanderer und Meisterdieb Garrett kann sie aufhalten. Von der verbotenen Zone Awendums, der Heimat der lebenden Toten, führt Garretts Weg bis ans Ende der Welt. An der Seite einer Elfenprinzessin und der unerbittlichsten Krieger des Königreichs zieht der Schattenwanderer in einen Kampf, der ebenso aussichtslos wie unausweichlich ist. Es ist ein Kampf, der die Geschichte der Helden neu schreiben wird …

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch gelesen, weil es mir wärmstens empfohlen und ausgeliehen, eigentlich schon aufgedrängt wurde. Die ersten zwei, drei Kapitel fand ich dann leider ziemlich schlimm – nicht wegen der Handlung, sondern wegen des Schreibstils von Alexey Pehov. Der an sich auch nicht schlecht ist, nur dass zwischendurch immer wieder so Sätze vorkamen, wie „Aber ich schweife ab.“ oder „Aber das ist eine andere Geschichte.“ oder ähnliches, als würde die Hauptperson einem Zuhörer die Geschichte erzählen und ich fand das einfach schrecklich. Das wird mit dem weiteren Verlauf des Buches besser, geht aber nie ganz weg.

Die Story an sich fand ich sehr gut und spannend. Der Autor schreibt so, dass ich zwar erst im letzten Drittel des Buches das Gefühl hatte – ah! Jetzt geht es mit der eigentlichen Geschichte los, es aber vorher keine Sekunde langweilig fand. Ich habe zwar ein bisschen gebraucht, um in das Buch reinzukommen und musste mich leider irgendwie an diese blöden Sätze zwischendrin gewöhnen, aber dann fand ich es echt gut.

Ein bisschen verwirrend war es allerdings zwischendurch immer mal mit den ganzen verschiedenen Arten von Lebewesen – Orks und Oger, gute und böse Elfen, Dämonen, Zwerge und Gnome und Kobolde, Zombies, Götter, … und einige neu erfundene Kreaturen – und alles in einem Buch. Das Problem dabei war, dass ich es z.B. bei den Zwergen und Gnomen und ähnlichem es leider lange, lange nicht geschafft habe, auseinanderzuhalten, wer denn nun zu welcher Rasse gehört – was ein bisschen doof war, da die sich teilweise so gar nicht ausstehen können. Sehr gut fand ich aber die einigen neuen Schöpfungen – der Autor ist kreativ! Es waren zwar schon einige Wesen, aber mich hat das nicht gestört.

An zwei Stellen kommt es vor, dass plötzlich zum nächsten Kapitel die Ich-Person eine andere ist – beim ersten Kapitel habe ich das leider erst nach vier, fünf Seiten gemerkt… naja. Hab ich sie halt nochmal gelesen. Beim zweiten Mal ist es mir dann immerhin nach der ersten Seite aufgefallen. Aber davon abgesehen fand ich diese Stellen sehr gut.

Sehr witzig war das Buch auf jeden Fall auch, es war spannend und ganz schön zu lesen. Die Hauptperson ist auch sehr interessant, auch wenn ich mich in einer Situation gefragt habe, ob das noch zu dem Charakter passt. Aber ansonsten war alles stimmig und der Charakter wirklich sehr interessant und die ganze Geschichte überhaupt war sehr kreativ und detailliert (aber nicht zu sehr) beschrieben und gut durchdacht.

Das Buch hat auch noch zwei Nachfolgebände, die besagte Person, die mir das Buch aufgequatscht hat, ebenfalls besitzt. Wahrscheinlich werde ich dann irgendwann auch diese lesen.

Fazit: Lustiger Fantasyroman mit allen bekannten und unbekannten übernatürlichen Wesen. Bis auf ein paar Macken im Schreibstil ein gutes, kreatives, durchdachtes, spannendes Buch.

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