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Weiter geht’s mit Folge 4 bis 6 (5 und 6 sind eine Doppelfolge), wie immer mit !SPOILERN! für diese drei Folgen.

(Folge 2 & 3) (Übersicht) (Folge 7-9)


Staffel 2, Folge 4: Das Mädchen im Kamin

D: Steven Moffat

Eine sehr schöne Folge! Doch, die mag ich sehr. Dieses Raumschiff, durch das man in die verschiedenen Lebensabschnitte des kleinen Mädchens, das langsam zur Frau wird, gehen kann, das „Mädchen im Kamin“ selber, das Raumschiff selbst, dass mit menschlichen Körperteilen betrieben wird (schon ein bisschen eklig) und dem noch ein wichtiges Teil fehlt, die komischen Roboter-Dinger, die schon grenzwertig gruselig waren (vor allem, als man den einen zum ersten Mal im Schlafzimmer des kleinen Mädchens sieht), der Doctor, der sich „opfert“, um sie zu retten… sehr schön gemacht.

Mir hat auch dieser Gegensatz sehr gut gefallen – das kalte, verlassene, gruselige und eklige Raumschiff und dagegen die warme, königliche, liebevolle Welt von Madame de Pompadour, nur einen Schritt auseinander.

Viel mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen, als dass mit jeder Folge meine Begeisterung für David Tennant wächst. ;)


Staffel 2, Folge 5 & 6: Die Auferstehung der Cybermen

D: Tom MacRae

Mh, das war dann eher wieder nicht so mein Fall. Also das mit der Parallelwelt fand ich noch gut, auch das mit der einen Batterie, mit der „toten“ TARDIS, dem Doctor, der mal wieder aus Versehen irgendwo landet.

Auch Rose fand ich hier interessant, wie sie auf die Menschen, die in ihrer Welt ihre Eltern sind, reagiert, Mickey & Rickey sind super, Mickey entwickelt immer mehr selbst einen Charakter.

Aber diese Metallviecher? Diese dunkle, ausweglose, verzweifelte Stimmung? Die arrogante Parallelwelt-Nicht-Mutter von Rose? Dieses ganze grausame Menschen werden gewaltsam zu Maschinen verarbeitet, die nicht mehr fühlen können? Dass sie am Ende durch ihre wiedergewonnenen Gefühle vor Verzweiflung und Entsetzen sterben? Wobei das durchaus eine sehr interessante Lösung war. Aber eben alles in allem war es mir einfach zu düster, metallig, robotig.

Das Mickey nun aber in dieser Parallelwelt zurückbleibt und es absolut keine Möglichkeit gibt, wieder dorthin zu kehren – das fand ich gut. Naja, Mickey war nie meine Lieblingsfigur und hat mich irgendwann mit seinem charakterlosen Rose-Hinterhergerenne ein bisschen genervt, aber am Ende wurde er dann ja doch noch besser. Und dementsprechend fand ich diese Entwicklung gut, wenn auch ein bisschen schnell, denn allein in dieser anderen Welt zu bleiben ist schon eine drastische Entscheidung, für die es einen starken Charakter braucht. Aber doch, war gut.

(Folge 7-9)

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