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So! Nachdem ich hier eine längere Pause mit den Rezensionen gemacht hatte (weil krank – Weihnachten – Großeltern besuchen – bei meinem Vater & Silvester mit noch mehr Familie – Urlaub in München), geht es jetzt, da die Schule wieder begonnen und der Alltag mich eingeholt hat, wieder damit weiter.

Diesmal auch wieder mit einem Buch, das ich von Blogg dein Buch kostenlos bekommen habe. (Was ist das?)

Zorn des Himmels (Front-Cover)

Autor: Richard Dübell; Erscheinungsjahr: 2014; Verlag: Bastei Lübbe; Seitenzahl: 398; Genre: Historischer Roman; Preis Verlag: 19,99€; Preis Amazon: Kindle – 15,99€, Gebunden – 19,99€, ungekürztes Hörbuch – 23,23€

(Quelle: http://www.bloggdeinbuch.de/buch/888/?ref=start-curr-cover)

Meine Bewertung: 5 Sterne (9/10 Punkten)

Klappentext:

Frankfurt, im Jahre des Herrn 1342. In der Ferne ballen sich dunkle Wolkentürme zusammen, Wetterleuchten erhellt den Himmel und Gerüchte von Überflutungen im Südosten des Reiches kursieren in den Straßen und Gassen der Stadt. Die junge Fährmannstochter Philippa ahnt nicht, dass der heranziehende Sturm ihr Leben für immer verändern wird. Sie verliebt sich in einen Mann – einen Mann, der einen Mordanschlag auf den Kaiser planen soll. Und während sich der Zorn des Himmels über Frankfurt entlädt und eine Katastrophe ohne Gleichen einläutet, muss Philippa eine Entscheidung treffen, die über Leben oder Sterben des Kaisers bestimmt …

Meine Meinung:

Bei dieser Art historischer Romane frage ich mich immer, ob das denn überhaupt spannend sein kann – ein ganzer Roman über drei Tage Flut? Das ist nicht leicht, da eine gute Geschichte draus zu machen, aber Richard Dübell hat es geschafft. Nicht ganz perfekt, nicht ganz durchgehend spannend, besonders am Anfang viel es mir kurz etwas schwer, herein zu finden, aber danach war es doch sehr gut, so dass ich noch bei den 5 Sternen bleiben kann.

Das Buch ist in die Tage unterteilt, zu denen es jeweils unterschiedlich viele und sehr unterschiedlich lange Kapitel gibt, die immer abwechselnd aus der Sicht von Philippa, Hilpolt Meester, manchmal auch Mathias und Bernhard Ascanius geschrieben sind. Das fand ich sehr gut, so hat man auch die verschiedenen Ebenen mitbekommen (sowohl soziale als auch politische Dinge) und es hat Spannung aufgebaut.

Richard Dübell hat einen angenehmen Schreibstil, man kann das Buch sehr schön lesen. Ich habe mich auch immer mit den Personen verbunden gefühlt, konnte ihre Handlungen nachvollziehen und ihre Gefühle und Gedanken gut verstehen und nachempfinden.

Auch die Flut selbst und alle anderen Dinge dieser Zeit, gesellschaftlich als auch architektonisch, sind sehr spannend, authentisch und genau beschrieben, man kommt sich vor, als wäre man dabei gewesen.

Sehr gut fand ich auch die Idee um Mathias, dass dieser sein Gedächtnis verloren hat, aber diese außerordentlichen Fähigkeiten hat, dann Philippa, mit der ich mich teilweise sehr gut identifizieren konnte und die ganzen Personen, die mit der Handlung immer mehr miteinander zu tu haben. Dabei wusste ich aber immer, wer wer ist und musste es nicht nachschauen – aber sogar ein Personenverzeichnis findet man am Anfang des Buches.

Fazit: Ein spannender, authentischer historischer Roman, sehr gut geschrieben, interessante Figuren und Geschichte.