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Serienblogparade bei Frau Margarete

Die Serienparade von Frau Margarete geht weiter. Ich bin schon ein bisschen spät dran, aber hier kommt Thema #5!

Thema: Von Helden und Schurken

Leitfragen: Welche Serienfigur ist dein liebster Held und welcher ist der fieseste Schurke? Was muss ein Charakter haben, damit er sich zum Helden entwickelt? Was macht einen wirklich bösartigen Charakter aus? Setzen deine liebsten Helden und Schurken vielleicht auf besondere Fähigkeiten oder ein besonderes Team?

Zuerst mal die Helden:

Zum liebsten Helden fällt mir sofort der Doctor aus „Doctor Who“ ein. Zwar sagt er von sich selbst, dass er kein Held sei, aber für seine Begleiter und all die Lebewesen, die er rettet, ist er definitiv einer. Er rettet so viele, riskiert immer wieder sein eigenes Leben für andere, manchmal verliert er es auch tatsächlich, er hilft den Unterdrückten und gibt auch den „Bösen“ die Chance sich zu ändern, bevor er sie bestraft. Vor allem – er hat eben die TARDIS, mit der er durch Zeit un Raum reisen kann und ist der letzte seiner Art – aber statt diese Macht auszunutzen oder einfach nur zu schönen Orten zu gehen oder in Trauer zu versinken, hat er sich dazu entschieden, anderen zu helfen.

Dann würde ich auch Jack Carter aus „Eureka“ als Helden sehen. Denn er ist in dieser Stadt voller Superhirne, wodurch dauernd etwas schief geht, explodiert oder super Giftiges oder Gefährliches entkommt oder außer Kontrolle gerät, und er soll für die Sicherheit sorgen. Und das tut er. Er nimmt seine Aufgabe ernst und versucht alles, um die Menschen zu retten. Und das wichtigste dabei, was ihn für mich zu einem Helden macht: Egal was er dafür tun muss, er tut es. Auch ohne Aufforderung – z.B. in ein brennendes Haus rennen, um jemanden herauszuholen. Oder andere viel gefährlichere Dinge, bei denen er sich immer wieder in Lebensgefahr begibt – z.B. eine Bombe manuell zünden, mit nur ein paar Sekunden Zeit, dort wegzukommen, um ein paar wenige weitere Menschen zu retten. Und das ständig. Und gleichzeitig muss er ein guter Vater sein und mit den Krisen seiner Freunde und den eigenen fertig werden. Und denen seines Hauses. :D

Ich würde auch noch Merlin aus „Merlin – Die neuen Abenteuer“ mit einschließen. Denn obwohl er als Zauberer im Königreich Uther Pendragons sofort umgebracht werden würde, bleibt er an dem für ihn gefährlichsten Ort Camelot, direkt vor der Nase des Königs und riskiert dauernd sein Leben – um das des Prinzen Arthur zu retten. Obwohl dieser ihn zunächst so schlecht behandelt, und dennoch riskiert er es, Magie zu seiner Rettung anzuwenden – mit dem Wissen, dass wenn Arthur es merken würde, ihn wohl dennoch verraten und somit zum Tode verurteilen würde. Und niemals wird ihm für seine Taten gedankt. Dennoch macht er immer weiter und das macht ihn für mich zum Helden.

Insgesamt kann man daraus wohl ganz gut erkennen, dass ein Held für mich jemand ist, der anderen hilft, obwohl er nicht müsste, immer weitermacht, das Leben der anderen über das eigene stellt (aber nicht dumm einfach drauflos rennt), ohne dafür Anerkennung zu erwarten.

Okay, jetzt zu den Schurken:

Moriarty aus „Sherlock“ würde mir da spontan einfallen. Er ist hoch intelligent und nutzt das, um die besten, hinterhältigsten und manipulativsten Pläne zu schmieden. Er hat Charakter und Stil und lauert einem nicht einfach in irgendeiner Gasse auf. Er lässt die Drecksarbeit von anderen machen und ist (fast) unnahbar.

Dann Magnussen, ebenfalls aus „Sherlock“. Er ist ebenfalls wahnsinnig intelligent und manipulativ und einfach böse. Er erfreut sich am Leid anderer, manipuliert und erpresst sie und lässt sich nichts nachweisen. Er ist respektlos und macht einfach was er will – z.B. in den Kamin anderer Leute pinkeln, ihnen über das Gesicht lecken oder das Gesicht anschnipsen – und freut sich darüber, dass sie es zulassen müssen, weil er sie so komplett unter Kontrolle hat. Man hasst ihn einfach – viel mehr als andere Bösewichte, die so viel mehr Leute umgebracht haben.

Auch der Master aus „Doctor Who“ ist ein toller Bösewicht. Zielstrebig, skrupellos, kaltherzig, intelligent, komplett wahnsinnig.

Insgesamt muss ein Schurke/Bösewicht, damit er wirklich gut ist, intelligent sein und das nutzen, Pläne schmieden und einfach böse sein. Gut ist es auch, wenn man ihn einfach hasst (Magnussen), viel mehr als eigentlich schlimmere. Oder eben das Gegenteil (Moriarty). :D Aber sie müssen auf jeden Fall Charakter haben und nicht nur so ein platter Schurke sein, bei dem alle Absichten und zum Scheitern verurteilten Pläne gleich klar sind.

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