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Serienblogparade bei Frau Margarete

Und auf zum 6. Thema der Serienparade von Frau Margarete!

Thema: Leben und Tod

Leitfragen: Welcher Serientod ging dir richtig nah oder war richtig dramatisch? Hast du dich vielleicht schon mal über einen Serientod gefreut? Und welche Szenen zum „Leben“ blieben dir im Gedächtnis: Vielleicht ein besonders dramatische oder emotionale Geburt? Szenen, in denen jemand nur knapp überlebt hat und das Leben dann wieder zu schätzen wusste?

Ein tolles Thema, keine Frage – nur wie macht man das mit den Spoilern, wenn es um (Leben und) Tode geht? Ich werde deshalb die einzelnen Serien in solche


Trennstriche


setzen, und als erstes sagen, zu welcher Staffel welcher Serie es Spoiler enthält, sodass ihr das lesen könnt, was ihr schon kennt.


Doctor Who, Staffel 5-7

Ich finde Leben und Tod ist bei Doctor Who generell, in diesen Staffel noch mal extremer, sowieso sehr eng miteinander verwoben – weil dauernd irgendwelche Charaktere sterben und dann doch nicht tot sind. :D

Besonders natürlich der Arme Rory – dauernd stirbt er und dann kommt er doch wieder. Besonders emotional fand ich z.B. die Folge mit dem Dream Lord, als Rory in der einen Trauwelt stirbt. Amy weiß nicht, ob es echt war oder nur ein Traum, aber sie entscheidet sich dafür, dass sie ohne ihn nicht weiter leben kann.

Dann solche Dinge, dass Amy in Vincent and the Doctor um Rory weint, ohne es zu wissen. Und dann in The Angels Take Manhatten – als Rory und Amy gemeinsam vom Dach des Hochhauses springen – ohne zu wissen, ob sie dieser Sprung retten oder umbringen wird. Sie beschließen, gemeinsam in den Tod zu springen. Hach, so emotional. Da sind schon ein paar Tränen geflossen.

Und zum Leben: Melodie Pond. River Song. Ein Baby wird geboren und entführt um später jemanden umzubringen. Sie will aber nicht, es scheint keinen anderen Ausweg zu geben, sie muss schießen. Sie wehrt sich, er rettet sie beide, sie heiraten. Hach, ist das nicht romantisch? :D

Und überhaupt generell Doctor Who – der Doctor stirbt, aber dann halt doch nicht – dass ist auch immer sehr emotional und fühlt sich teilweise wie ein Tod an – und dann doch wieder nicht.

Besonders nahe ging mir der „Tod“ (Regeneration) vom 10. Doctor. Hui, das war traurig. Und die letzte Folge mit den Ponds. Und auch beim Tod von Clara in der Folge ‚The Snowmen‘ habe ich ein paar Tränen verdrückt, obwohl ich sie da kaum kannte – aber in dieser Folge war sie toll. Auch beim „Tod“ (der erste) vom Master sind tatsächlich ein paar Tränen geflossen – aber nicht wegen des Masters selbst, sondern weil der Doctor so verzweifelt deswegen war und David Tennant das so großartig gespielt hat.


Eureka, Staffel 5

Die letzten Folgen habe ich erst gestern gesehen. So ein Chaos! Aber so eine tolle Staffel. Aber die arme Holly, der arme Fargo! Da findet Fargo, bei dem sein Leben lang alles schief gelaufen ist, endlich eine Frau, die er liebt und die ihn liebt – und dann stirbt sie. Ist aber dann doch nicht ganz tot, existiert noch als eine Art Datenstrom – nur mehr – er kann zu ihr. Sie schaffen es, sie herauszuholen, als Hologramm. Dann ist sie aber wieder dabei, zu sterben. Sie bauen ihr einen Körper, laden sie herunter. Sie scheint es nicht geschafft zu haben. Doch! Sie lebt! Aber etwas stimmt nicht. Neustart muss her – überlebt sie es? Ja! Neues Problem – sie wird fremdkontrolliert. Ist nicht mehr sie selbst. Stürzt alles ins Chaos. Eine Bombe zur Rettung aller – sie fällt ins Koma. Wird sie erwachen? Nach mehreren Wochen erwacht sie endlich wieder. Und was ist – sie hat ihr Gedächtnis verloren. Argh! Aber das Ende war schön. ;)


Sherlock, Staffel 2 & 3

Klar – hier scheint Sherlock zu sterben. Es scheint am Ende der zweiten Staffel so sicher zu ein – aber er ist nicht tot. Aber John und einige andere leiden so sehr unter dem „Tod“ Sherlocks…  Zu vergessen ist hier auch nicht Moriarty – der sich schließlich umbringt. Uff. Das war schon ein Schock, als das passiert ist. Und Moriarty ist ja ein Serienkiller, der Bösewicht, was auch immer, man sollte also eigentlich froh sein, wenn er stirbt – aber das einzige, was ich in diesem Moment gedacht habe, war NEIN! Neinneinneinneinnein! Moriarty! :D Entsprechend groß war meine Freude, als am Ende von His last vow (3,3) plötzlich Moriarty und sein ‚Miss me?‘ auftauchte. JA!

Und dann natürlich auch, dass Mary auf Sherlock schießt und er stirbt. Zwar nur kurz, dann lebt er wieder, aber dennoch.

Und dann noch Leben – Mary ist schwanger! Ich bin mal sehr gespannt, was sie daraus in der vierten Staffel machen…


Primeval, Staffel 3

Da gab es ja schon in der dritten Folge einen Tod – und ausgerechnet der der absoluten Hauptperson Cutter. Um ihn drehte sich schließlich vorher die Serie, auch wenn größere Teile auch ‚aus der Sicht‘ von den anderen Charakteren waren. Aber dennoch, das war schon ein Schock. Ich habe auch erst nicht so ganz geglaubt, dass er tatsächlich tot sein soll, aber da ich dann gelesen habe, dass der Schauspieler ausgestiegen ist, musste das wohl wirklich so sein. Steven vorher war ja auch schon gestorben, aber getrauert habe ich um den irgendwie nicht so wirklich… der war mir nie sympathisch.


Ganz allgemein ohne Spoiler

Über den Tod von jemandem habe ich mich allerdings noch nie gefreut in Serien, denke ich… eine besonders dramatische oder emotionale Geburt fällt mir auch nicht ein…

Insgesamt habe ich also schon so einige Tränen über fiktionale Charaktere vergossen, auch weil andere über den Tod einer Person traurig waren, mich über unverhofftes Leben gefreut, war entsetzt über den Tod von Personen, über den ich mich eigentlich eher hätte freuen sollen, habe auch schon Tode von relativ wichtigen Personen ziemlich gleichgültig hingenommen – dann wieder Personen, die man erst in dieser Folge kennengelernt hatte, über deren Tod ich schon nach dieser einen Folge geweint habe…

Hier geht es zu Thema #5.

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