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Wie immer mit möglichen !Spoilern! für diese und eventuell vorige Folgen.

(Staffel 4, Folge 8-9) (Übersicht) (Staffel 4, Folge 11-13)


Staffel 4, Folge 10: Midnight (Die Stimmen)

D: Russell T Davies

Trailer:


(Quelle: YouTubeChannel „VERITASERUMUK“, letzter Zugriff: 03.01.2016, 17:45 Uhr)

Sooo eine gute Folge! Darauf habe ich mich beim Rewatch wirklich gefreut. Bis auf ganz kurz am Anfang und am Ende spielt de Folge ja nur in diesem kleinen Raum (was auch den Schauspielern und der restlichen Crew nicht leicht gefallen sein dürfte – Platzangst, Sauerstoffmangel, Hitze…), keine neuen Personen komme dazu, aber es ist die ganze Zeit über super spannend.

Ich fand es ganz gut, dass die Charaktere am Anfang erst mal alle kurz eingeführt wurden, alle sehr unterschiedlich, sowohl äußerlich als au innerlich.

Nun, ein unbekanntes Lebewesen, dass es nach dem bisherigen Wissen der Passagiere nicht geben dürfte, attackiert sie dort draußen, wo niemand überleben würde. Es dringt ein, übernimmt eine der Personen, spricht alles nach, verbreitet Angst, lernt dazu, manipuliert die Passagiere.

Hier wird mit etwas gespielt, was wahrscheinlich jeder schon mal erfahren hat – jemand wiederholt alles, was man sagt, hört nicht auf, und man wird immer wütender, man fühlt sich machtlos. Auch super unterstützt wird das her von der Musik, dem Licht und der tollen Art und Weise, wie Lesley Sharp die besessene Sky spielt:


(Quelle: YouTubeChannel „BBCWorldwide“, letzter Zugriff: 03.12.2015, 18:21 Uhr)

(Hier sieht man auch ganz gut, warum ich Jethro, gespielt von Colin Morgan, so gerne mag. 1. Ist er wirklich intelligent, wie man an einigen Sellen merkt und 2. bringt er hier, während die anderen schon der Panik verfallen, Sky erst mal dazu, Dinge wie“666″ zu sagen. :D)

Was ich so toll an der Folge finde, ist einerseits diese Spannung, das Unbekannte,… und andererseits die Reaktionen der Anwesenden. Sollte man die besessene Person umbringen, um den Rest zu schützen? Kann man das verantworten? Dann der Versuch des Doctors, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen, Panik und Hysterie zu vermeiden und wie er daran scheitert. Wie blind die anderen in ihrer Panik werden und nicht sehen, nicht verstehen, dass sie gerade jemand Unschuldigen umbringen wollen. Die nicht mehr merken, dass die anscheinend nicht mehr besessene Sky anfängt zu lächeln und wie sich der Inhalt ihrer Worte verändert, als sie ihr erstmal glauben und die Logiklücken ihrer eigenen Erklärungen nicht mehr wahrnehmen.

Weil sie ihr glauben wollen.Wie der Doctor zum Sündenbock wird. Wie z.B. Jethro mit sich ringt, ob die anderen das Richtige tun. Wie die Zweifelnden nichts dagegen tun, weil sie von den anderen emotional manipuliert werden.

Wie die anfangs überforderte und größtenteils ignorierte Programmbegleiterin plötzlich versteht, als sie die Worte „Molto Bene“ und „Allons-y“ aus Skys Mund hört, dass es sie ist und sich dann für alle anderen opfert, indem sie Sky und sich zusammen in den Tod reißt.


(Quelle: YouTubeChannel „BBCWorldwide“, letzter Zugriff: 03.01.2016, 18:30 Uhr)

Und dann natürlich wie toll David Tennant spielt – man sieht hier mal eine andere Seite von ihm, die man vom Doctor sonst nicht kennt: Angst, aber mehr als das, Furcht, blanken Terror vor dem, was Geschehen wird und das Bewusstwerden seiner Machtlosigkeit…

Aber auch das synchrone Sprechen, das sehr anspruchsvoll gewesen sein muss. Vor allem solche Dinge wie de erstem 30 Nachkommastellen der Quadratwurzel von Pi, die David Tennant und Lesley Sharp (Sky) simultan in einer irren Geschwindigkeit auswendig herunterrattern mussten…

Und auch wenn das nicht so klingt – vor allem am Anfang ist doch einiges an lustigen Stellen dabei. Und dann die Anspielung mit dem verlorenen Mond von Poosh… diese Stelle mag ich auch:

Doctor: I’ve done plenty of that—travelling on my own. I love it! Do what you want, go anywhere.
Sky: Well I’m still getting used to it. I found myself single rather recently, not by choice.
Doctor: What happened?
Sky: Oh the usual. She needed her own space, as they say. A different galaxy in fact. I reckon that’s enough space, don’t you?
Doctor: Yeah. My friend went to a different universe.

An dieser Folge stimmt einfach alles. Schade ist zwar, dass Donna kaum vorkommt, aber die Folge hätte so nicht funktioniert, wenn sie mit ihm mitgegangen wäre. Es ist jedenfalls, finde ich, definitiv eine der besten Doctor Who Folgen.

Behind the Scenes:


(Quelle: YouTubeChannel „MelodyInSilence607“, letzter Zugriff: 04.01.2016, 17:74)

(Staffel 4, Folge 11-13)

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