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Regisseur: Don Hall, Chris Williams; Drehbuch: Robert L. Baird, Dan Gerson, Jordan Roberts; Erscheinungsjahr: 2014; Genre: Action, Animationsfilm, Komödie, Familienfilm; FSK: 6; Länge: 102 Minuten; Produktionsland: USA; Hauptsnchronsprecher im Englischen (+Deutsch)Ryan Potter (Amadeus Strobl), Scott Adsit (Bastian Pastewka)

Meine Bewertung: 9,5/10 Punkten

Inhalt:

Hiro Hamada liebt Roboter über alles. Der technikbegeisterte Junge ist so verrückt nach ihnen, dass er als Experte in diesem Bereich in ganz San Fransokyo bekannt ist. Auch sein bester Freund ist ein Roboter – und wer glaubt, die hätten kein Herz, der kennt Baymax noch nicht! Der sieht nicht nur aus wie ein Marshmallow, sondern ist auch mindestens genauso süß. Und auch wenn er zugegebenermaßen ziemlich tollpatschig sein kann, steht er Hiro immer mit Rat und Tat zur Seite – ob der will oder nicht. Als sich in der Stadt etwas Mysteriöses anbahnt, werden die beiden vor große Herausforderungen gestellt. Zusammen mit ihren durchgeknallten Freunden, der Adrenalin-verrückten Gogo Tamago, Chemie-Ass Honey Lemon, Fanboy Fred und dem ordnungsliebenden Wasabi No-Ginger werden sie zu einer Gruppe von Hightech-Spezialisten, in deren Genie und Geschick das Schicksal San Fransokyos liegt…

Meine Meinung:

Sooo ein schöner Film! Also wenn ich jemandem mit Kindern einen Film empfehlen müsste, wäre es dieser. Für Kinder geeignet und lehrreich, aber auch für Erwachsene absolut sehenswert.

Der Film ist lustig und traurig zugleich – mehrmals habe ich von Tränen zu Lachen gewechselt. Die ersten Tränen kamen auch schon recht am Anfang. Es ist ein wunderschöner Film über die Liebe zwischen zwei Brüdern (oooh, so einen tollen großen Bruder hat Hiro da, ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen) und über Freundschaft. Ein Film über Verlust und Trauer und vor allem, wie man damit umgeht.

Klar, es gibt einen Bösewicht der besiegt werden muss, es gibt Action-Szenen, es gibt viele wirklich lustige Szenen, aber im Vordergrund steht doch die Verlust- und Trauerbewältigung sowie Freundschaft. Besonders toll finde ich auch, dass hier der Verlust eines geliebten Menschen bzw. Depressionen ganz genauso als „echte“ Krankheit behandelt werden, wie es bei einer körperliche Verletzung wäre.

Außerdem besteht das Wissenschaftler-Team, die Freunde von Hiro, aus zwei männlichen und auch zwei weiblichen Charakteren – und auch das wird als ganz normal betrachtet, keine blöden Witze darüber oder ähnliches. Die Charaktere generell sind auch alle sehr interessant und liebenswürdig. Den Soundtrack fand ich übrigens auch gut.

Fazit: Ein wunderschöner Familienfilm, großartig gemacht, lehrreich, behandelt wichtige Themen wie Verlust und die Bewältigung der Trauer und Depressionen auf eine großartige Art und Weise, verliert dabei aber nicht den Witz.

 

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