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Autor: Walter Moers (Hildegunst von Mythenmetz); Erscheinungsjahr: 2004; Verlag: Piper; Seitenzahl: 480; Genre: Fantasy; Preis: AmazonGebundene Ausgabe: 12,45€, Taschenbuch: 12,99€, Hörbuchdownload: 26,02€

Meine Bewertung: 9.5/10 Punkten

Klappentext: 

„Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.“

Meine Meinung:

Ich wurde mehr oder weniger dazu gezwungen, dieses Buch zu lesen, weil eine sehr gute Freundin von mir Walter Moers so super findet. Nun, ich bedanke mich hiermit nochmals dafür, denn er schreibt wirklich außergewöhnlich!

Es fängt eigentlich schon damit an, dass die Hauptperson ein dichtender Dinosaurier ist. Und genauso ist das ganze Buch – eine einzige Achterbahn, denn Walter Moers Ideen scheinen unerschöpflich zu sein, jede einzelne Seite sprüht nur so vor Fantasie, dass es richtig erfrischend ist, es zu lesen.

Die Handlung selbst ist auch wirklich interessant und spannend – ein halber Punkt ist dadurch verloren gegangen, dass es doch erst mal einige Seiten gebraucht hat, bis das Buch Fahrt aufgenommen hat, aber ab da war es, wie gesagt, eine einzige Achterbahn. Die Charaktere sind auch allesamt äußert außergewöhnlich und interessant.

Ich mag den Stil von Walter Moers. Es ist angenehm zu lesen, so viele Ideen, es ist witzig, es ist spannend, ich hatte jederzeit ein absolut klares Bild der Szenerie vor mir, auch ohne die Illustrationen, die immer mal wieder im Buch vorkommen und die noch zusätzlich toll sind. Außerdem gibt es Anagramme und Anspielungen.

Außerdem ist der Roman eine einzige Liebeserklärung an Bücher, die es dort auch in zahlreichen Formen und Arten und Lebendigkeits- und Bosheitsgraden gibt.

Fazit: Jeder, der Bücher liebt & Fantasy mag bzw. nichts gegen ein paar abstruse Ideen hat, sollte dieses Buch lesen.

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