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Dieses Buch ist der dritte Band zu „Dem Horizont so nah“ und „Dem Abgrund so nah“ – genauso wie die ersten beiden durfte ich auch diesen Band wieder als Rezensionsexemplar lesen. Vielen Dank! Entsprechend enthält diese Rezension SPOILER zu den beiden vorigen Büchern.

Autorin: Jessica Koch (ihre Facebook-Seite); Erscheinungsjahr: 2016; Verlag: Rowohlt VerlagSeitenzahl der Print-Ausgabe: 368; Genre: Drama; Preis: Taschenbuch: 9,99€; Kindle: 3,49€

Meine Bewertung: 8/10 Punkten (4 Sterne)

Klappentext: 

Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft.

Sie teilen das gleiche Schicksal und sind doch ganz verschieden: Danny ist erfolgreich und unabhängig, auch wenn er hart dafür kämpfen musste – nach einer Kindheit, die für ihn keine war. Tina hingegen hat die letzten Jahre auf der Straße verbracht. Als die beiden, denen das Leben nichts geschenkt hat, einander begegnen, spüren sie eine nie erlebte Nähe. Verzweifelt bemüht Danny sich, Tina zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Hilft den beiden ihre Freundschaft, die Schatten der Vergangenheit endgültig abzuwerfen?

Meine Meinung:

Die ersten beiden Bände fand ich absolut toll und habe sie quasi verschlungen – bei diesem Band hat es doch ein bisschen länger gedauert, aber toll war er trotzdem. In diesem Teil erfährt man den letzten Teil zwischen Dannys Kindheit (Band 2) und seiner Zeit mir Jessica (Band 1) – hier liegt die Konzentration auf der absolut außergewöhnlichen und so wunderschönen Freundschaft zwischen Danny und Tina.

Wie auch in den ersten beiden Teilen finde ich Jessica Kochs Schreibstil auch hier sehr mitreißend und gefühlvoll. Und Danny und Tina muss man nach den ersten beiden Bänden sowieso lieben – und in diesem Buch bekommt man noch einmal so viel mehr Einsicht in die Charaktere der beiden, was sie verbindet, wie diese außergewöhnliche Beziehung zustande kommt. Besonders über Tina erfährt man noch einiges, was man vorher nicht so wusste. Und ich habe jede Seite mit den beiden mitgefühlt, gehofft, gebangt, mich gefreut, alles – obwohl ich ja wusste, wie es mit beiden ausgeht. Das hat das Ganze an manchen Stellen auch noch viel trauriger und emotionaler gemacht.

Am Ende des Buches trifft Danny dann wieder auf Jessica, was der Beginn des ersten Buches ist, nur diesmal aus seiner Sicht – und oh, wie komplett anders es sich angefühlt hat,  nachdem ich seine und ihre gemeinsame Geschichte so gut kannte. Und dieser Band hat in mir den Wunsch geweckt, den ersten Band nochmal zu lesen, da ich nun vieles mit anderen Augen sehen würde…

Fazit: Ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie, so viele Emotionen und Einsichten und Verständnis… gefühlvoll und mitreißend geschrieben. Tolle Bücher.

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