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Die Montagsfrage gibt es wöchentlich bei Lauter & Leise – am Montag selbst bin ich leider aufgrund meiner Klausuren fürs Studium nicht dazu gekommen, aber das wollte ich jetzt heute dann doch noch nachholen.

Thema: Was ist für dich die Art von (Haupt-)Charakter, die es öfter in Büchern geben sollte?

Das ist mal eine Frage, bei der ich nicht eine Sekunde drüber nachdenken musste: LGBT+ Charaktere, die eben einfach LGBT+ sind und dieser Aspekt nicht der Grund für die Handlung des Buches ist.

Ich meine, ich lese auch super gerne Bücher, in denen es um Romantik zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Personen geht und es eben davon handelt, wie die Personen / eine davon mit Homophobie und Akzeptanz der eigenen Sexualität kämpft, und auch davon gibt es viel zu wenig, aber was ich wirklich vermisse, sind schwule, lesbische, bi, pan, trans, asexuelle, … Charaktere, die es eben einfach sind. In Krimis, in Thrillern, Horror, Comedy, Sci-Fi, Fantasy.

Denn – als ich die Dream On – Reihe (Rezensionen: Teil 1, Teil 2) vor einem halben Jahr gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass dies das erste Mal überhaupt war, dass genau das das Fall war – man hatte einen Sci-Fi Thriller, und es gab Charaktere, die eben einfach LGBT+ waren, weil sie es eben waren, ohne dass gleich die ganze Handlung um diese Tatsache gelegt war.

Das vermisse ich ihn Büchern so sehr. Dabei macht es die Geschichten gleich realistischer und abwechslungsreicher und trägt zur absolut wichtigen Repräsentation bei.

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