Montagsfrage KW18 2017 – Leselisten?

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Die Montagsfrage wird jede Woche von Buchfresserchen gestellt.

Frage: Führst du Leselisten? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Ja, tue ich.  Seit Januar 2014 schreibe ich jedes Buch, das ich durchgelesen habe, in eine Liste, mit dem Datum, an dem ich es beendet habe.

Und seit diesem Jahr, also Januar 2017, trage ich auch jedes Buch in eine Liste ein, in dem dann auch Seitenzahl, Autor, Genre, und ähnliches eingetragen wird – ich nutze dafür eine Google Docs Liste, die Amerdale auf ihrem Blog geteilt hat (hier kommt ihr zum entsprechenden Beitrag), die mir gleichzeitig auch ganz viele tolle Statistiken ausspuckt – ich finde sie super toll!

Warum mache ich das? Ich finde es einfach schön, eine Übersicht zu haben, wie viel ich lese und was ich lese, besonders jetzt mit den Statistiken, und habe auch meine Liste vorher schon ein paar Mal genutzt, um herauszufinden, wann ich ein bestimmtes Buch gelesen habe.

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Media Monday #305

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Media Monday #305

Media Monday! Es tut mir übrigens Leid, dass der Media Monday im Moment ziemlich das einzige ist, was hier auf dem Blog passiert, aber ich habe einfach im Moment einige andere Sachen, die mir wichtig sind und für die ich Zeit brauche. Dennoch, es wird auch irgendwann wieder mehr werden.

1. Den zusätzlichen freien Tag heute habe ich bisher dazu genutzt, auszuschlafen, ein bisschen Geld mit Nachhilfe zu verdienen, in Ruhe zu duschen und Haare zu waschen, jetzt den Media Monday zu schreiben und werde dann noch ein bisschen planen (Bullet Journal), BSL (British Sign Language) üben und die dritte Folge der zehnten Staffel von Doctor Who (lief hier am Samstag) nachholen.

2. Eine ganze Zeit lang habe ich Super Mario, Zelda und Dragon Quest auf dem Nintendo DS extrem gerne/häufig gespielt, denn besonders die Art von Zelda und Dragon Quest habe ich geliebt, der Stil, in dem die Spiele gemacht sind, die Kämpfe verbunden mit quasi Rätsel lösen, so viel umherlaufen und ahhh ich habe es so gerne gespielt. Würde ich auch mal wieder super gern machen, aber ich inzwischen gebe ich die 40€/… für ein neues Spiel doch lieber für andere Dinge aus (und nutze auch meine Zeit lieber anders).

3. Den Job von Mia aus La La Land hätte ich ja auch gerne mal, schließlich ist sie eine Schauspielerin und das ist momentan das, womit ich den größten Teil meiner Freizeit verbringe und was ich liebe. Das als Job machen zu können wäre schon genial.

4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um all meine verschiedenen Hobbys auszuführen – aber man hat eben nu begrenzte Zeit. Und die reicht leider nicht, um regelmäßig zu zeichnen, Klavier zu spielen, Geige zu üben, schauspielen zu gehen, BSL zu lernen, Serien und Filme zu schauen, Spanisch zu lernen, zu Lesen, Geschichten zu schreiben, den Blog zu schreiben, Sport zu machen,… im Moment kommt dadurch vor allem auch das Bloggen sehr kurz.

5. Dem Horizont so nah (und auch die beiden Nachfolgebände) war eine eindrückliche Lektüre, immerhin sind die darin behandelten Themen super wichtig, aber dennoch wird darüber fast nie gesprochen. (Meine Rezension dazu).

6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird, werde ich wieder mehr mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren können, was sehr schön ist – und überhaupt, man muss nicht fünfzig Lagen Kleidung mit sich herumschleppen, ich muss nicht mehr frieren, wenn ich den Nachmittag jobbedingt auf dem Spielplatz herumstehe.

7. Zuletzt habe ich in den letzten zwei Wochen endlich mal die ersten 10 Folgen Sense8 geschaut und das war sehr spannend und erfreulich, weil das eine wirklich tolle Serie ist, mit so viel diversity in allem möglichen – Hautfarbe, Kultur, Sexualität, Gender identity,… – yay!

Media Monday #304

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Media Monday #304

Media Monday!

1. Der Welttag des Buches ist heimlich an mir vorbeigezogen, erst heute habe ich durch Social Media bemerkt, dass der gestern war. Ups. Dabei ist das doch so ein toller Tag, was wäre die Welt ohne Bücher?

2. Bücher zu verschenken finde ich sehr schwierig und mache ich auch eher selten. Weil ich bin mir dann doch nie sicher, ob die Person das Buch nicht schon hat oder es ihr nicht gefallen würde, aber fragen will ich irgendwie auch nicht… Buchgutscheine dagegen habe ich schon öfter verschenkt, freue ich mich auch immer drüber, schließlich kann man sich dann das Wunschbuch eben aussuchen.

3. Lesen ist für mich leider in den letzten Monaten (Jahren? O.o) zu etwas geworden, dass ich eigentlich nur noch im Bus/Bahn/Warten mache. Wenn ich zu Hause bin, dann fällt meine Wahl doch eher auf andere Hobbys, die ich eben im Bus/… nicht machen kann, wie Serien/Filme schauen, schreiben, zeichnen,… Aber ich fahre doch recht viel mit dem Bus, weshalb ich damit eigentlich im Moment ganz gut klar komme.

Und ich habe auch schon in den letzten Monaten öfter die Zeit genutzt, an Samstagen zwischen einem Zeichensprachenkurs tagsüber und Theater am Abend in einer Buchhandlung mich mit einem Buch auf den Boden zu setzen und dort so zwei Stunden zu lesen – auf diese Art habe ich tatsächlich letztens ein Buch komplett in dieser Buchhandlung gelesen (ein Buch aus der Buchhandlung, falls das nicht klar wurde). :D

4. Am liebsten lese ich aber trotzdem im Bett, habe ich dann vor einer Woche doch mal wieder gemacht, allerdings muss ich da aufpassen, dass ich dann nicht ein paar Stunden länger aufbleibe, als geplant. ;)

5. Das Buch „Eragon“ hat mich in den letzten zwei Wochen stets begleitet (und tut es auch immer noch), weil ich es mir auf Englisch ausgeliehen habe, es nun zum weißichnichtwievieltenmal lese und es überall mit hin schleppe.

6. Und weil ja auch Welttag des Bieres heute ist: Bier mag ich nach wie vor nicht. Was hier in London stets zu einem „You don’t like beer?? But you’re from Germany!?“ führt.

7. Zuletzt habe ich ein super spannendes Wochenende gehabt und das war wirklich toll, weil ich folgendes erlebt habe:

  • Samstag: Vormittag bis Mittag: Deaf Day an dem College, an dem ich meinen British Sign Language Kurs mache, mit Lip-Reading Taster Course
  • Samstag: Nachmittag: Eine Stunde in meiner Lieblingsbuchhandlung (Foyles) in Büchern stöbern
  • Samstag: Abend: Das Theaterstück „Don Juan In Soho“ mit David Tennant in der Hauptrolle für 20 Pfund auf einem recht guten Platz anschauen, war absolut super, genial gespielt und super lustig – und hinterher David Tennant an der Stage Door!!
  • Sonntag: Vormittag bis Mittag: Mit der Singenden Lehrerin durch London spazieren und etwas beim Marathon zuschauen
  • Sonntag: Nachmittag: Schauspiel Workshop

Und das, was mich vielleicht am meisten gefreut hat:

  • Sonntag: Abend: Ich habe Lin-Manuel Miranda getroffen!! (Und Andrew Lloyd Webber auch, aber meine Begeisterung lag doch eher beim Herrn Miranda)

Die Story dazu könnt ihr euch gerne auf meinem anderen Blog, hier, durchlesen, falls es euch interessiert. :)

Media Monday #303

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Media Monday #303

Media Monday!

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich solche Events wie das Finale der vierten Sherlock-Staffel mit vielen anderen Fans im Kino anzuschauen, weil man dann die Reaktionen der anderen mitbekommt, man gemeinsam gleich reagiert und die eigene Reaktion gleich viel stärker ausfällt. Aber da das ja dann doch nicht so oft stattfindet – gemeinsam gemütlich einen Film oder eine Serie schauen, was zum Knabbern dabei, passt.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Kartenspiel auf dem Tisch, denn dass ist am einfachsten, lässt sich meist schnell erklären, falls es jemand nicht kennt, und macht Spaß.

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über meine Lieblingsserien, -filme, -bücher, Theaterstücke, die ich gesehen habe.

4. Hingegen bei meinem Faible für Theaterstücke würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren (zumindest aus meinem Bekanntenkreis/Familie), schließlich wäre das doch schön.

5. Immerhin was Serien/Filme angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis (bei Freunden/Familie), denn da habe ich recht Glück, das die meisten das auch gerne schauen und auch meinen Geschmack größtenteils teilen.

6. Im Gegensatz dazu bleibt das Bloggen wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber das ist auch vollkommen okay.

7. Zuletzt habe ich den Kurzfilm „The Secret World Of Foley“ geschaut (hier auf Vimeo anschaubar) und das war sehr interessant, weil mir überhaupt nicht bewusst war, wie viele Geräusche (so gut wie alle?) eigentlich erst hinterher in den Film eingefügt werden und schon gar nicht, wie das gemacht wird. Die 13 Minuten lohnen sich!

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #40 – Empfohlene Serien

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Gorana von ERGOThek fragt jeden Donnerstag nach unserer Top 5 zu bestimmten Themen.

Thema: 5 Serien, die ich immer wieder empfohlen bekomme, aber bisher noch nicht gesehen habe.

  1. Stranger Things – Obiously. Ich bin nur einfach immer noch nicht dazu gekommen, es mal anzuschauen. Wird aber definitiv bald geschehen!
  2. Community – Ich hatte sogar mal die erste Folge geschaut, war nicht überzeugt, hatte es dann gelassen – aber nachdem, was ich so gehört habe, muss ich es auf jeden Fall noch mal versuchen.
  3. Suits  Davon hatte ich sogar die ersten drei (?) Folgen gesehen, fand ich auch nicht schlecht, hab ich nur irgendwie nicht weitergeschaut.
  4. Shadowhunters – Ich habe die ersten fünf Teile als Hörbücher gehört, die ersten vier sogar doppelt, und den sechsten begonnen – und die Serie wurde mit eben jetzt auch schon mehrmals empfohlen, also sollte ich da wohl auch mal reinschauen.
  5. Peaky Blinders – Diese Serie wurde mir vor allem von der Singenden Lehrerin empfohlen und sieht auch sehr gut aus.

Media Monday #302

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Media Monday #302

Media Monday!

1. Animations- oder Zeichentrickserien schaue ich durchaus auch zwischendurch – besonders Gravity Falls und Adventure Time – wenn auch nicht oft. Das war früher mehr, inzwischen braucht es schon jemanden, der mir die Serie empfiehlt, deren Urteil ich vertraue, damit ich reinschaue.

2. Miranda habe ich regelrecht durchgesuchtet, und zwar sowohl beim ersten als auch beim zweiten Mal schauen. Wenn ich da einmal anfange, gibt es kein Halten mehr. :D

3. Wenn es um handfestes Drama geht … äh. Was fällt denn unter „handfestes Drama“? Nur Drama ohne Fantasy/Sci-Fi/Crime/… Teile? Gibt es das überhaupt? Uhm. Ich sage jetzt einfach mal: Wenn es um handfestes Drama geht, kann ich die erste Staffel von Broadchurch nur immer wieder empfehlen und muss endlich die zweite Staffel schauen.

4. Doctor’s Diary erfüllt so ziemlich jedes Klischee, was man sich so für eine Ärzteserie mit weiblicher Hauptperson vorstellen kann – verliebt sich dauernd, die Ärzte sehen alle super aus, die DVD Hülle selbst ist pink und ach, generell einfach alles.^^ Aber dennoch mag ich die Serie und hätte sie auch genauso bei 2. nennen können, nur dass es dann doch schon ein bisschen länger her ist, dass ich es gesehen habe.

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue ist die nächste Doctor Who Staffel, die hier in England ab nächstem Samstag ausgestrahlt wird!! Aaaah! Ich bin schon super gespannt auf Bill!

6. Charlie Stemp hat mit ihrer/seiner Rolle als Arthur Kipps in dem Musical Half A Sixpence, das ich mir am Samstag angeschaut habe, mein Herz erobert, denn der Charakter, den er spielt, ist wirklich liebenswert, und Charlie Stemp spielt ihn toll, singt super und tanzt wirklich toll! Hach. Und auch wenn das nicht mehr die Frage beantwortet – ich habe ihn auch noch nach dem Stück an der Stage Door getroffen, war super nett!

7. Zuletzt habe ich La La Land endlich auch mal geschaut, und das war sehr emotional, weil mich das Thema sehr viel mehr mitgenommen/aufgewühlt/… hat, als ich erwartet hatte. Puh. Ich habe erst mal eine Stunde gebraucht, bis ich mich soweit beruhigt hatte, dass ich schlafen gehen konnte. O.O

Monatsrückblick März 2017

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Diesen Monat habe ich:


Und das habe ich gesehen/gelesen:

Filme & Serien:

  • 07.03.: Save The Rhino Vietnam (Kurzfilm, Doku, E)

  • Gilmore Girls Staffel 1, Folge 17-18 (E)

  • Arrow Staffel 1, Folge 22-23 (E)

  • Supernatural Staffel 5, Folge 12-13 (E)

  • Class Staffel 1, Folge 7-8 (E)

  • The 100 Staffel 2, Folge 6 (E)

  • The IT Crowd Staffel 4, Folge 4-5 (E)

  • Black Mirror Staffel 1, Folge 2 (E)

Diesen Monat waren es: 1 Kurzfilm (Englisch & neu), 12 Folgen (alle auf English & neu)

Nun… etwas spärlich. Was aber auch daran liegt, dass ich dafür ziemlich oft im Theater war (siehe weiter unten).

Save The Rhino Vietnam war sehr interessant! (Ist von Paul Blackthorne und Jake Dudman – letzter ist ein YouTuber, dessen Videos ich sehr gerne schaue. Wer Impressions mag – besonders die von Matt Smith und David Tennant bekommt er absolut genial hin.)

Zu den Serien kann ich eigentlich auch nur sagen, dass sie mir weiterhin gut gefallen. Bei Class habe ich endlich mal die letzten beiden Folgen (der Staffel) geschaut – ich will mehr! Und von Black Mirror endlich mal die zweite Folge – woaah! Es ist wirklich verdammt gut. Muss ich dringend mehr von schauen!

Top-Film(e): –

Flop-Film(e): –

Neuentdeckungen: –


Theater/Musicals:

  • 04.03.: Boy Stroke Girl (Theater, E)

  • 05.03.: La Ronde (Theater, E)

  • 11.03.: Ugly Lies The Bone (Theater, E)

  • 16.03.: School of Rock (Musical, E)

  • 18.03.: Hamlet (Theater, E)

  • 25.03.: The Wild Party (Musical, E)

  • 31.03.: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time (Theater, E)

Diesen Monat waren es: 5 Theaterstücke und 2 Musicals, alles auf Englisch, alles zum 1. Mal gesehen.

Hach, ein toller Theater-Monat!! War alles toll und bei School of Rock war ich sogar zufälligerweise bei einer ganz besonderen Aufführung dort – aber der Reihe nach.

Boy Stroke Girl war eines der besten Theaterstücke, die ich jemals gesehen habe. Ich bin absolut begeistert. Das Stück wurde in einem super kleinen Theater (Publikumsbereich bestand aus fünf Bänken, auf die insgesamt so 40-50 Leute gepasst hätten, da waren eher 20) gespielt, oberhalb von einem Pub, und ich bin so froh, dass ich es gesehen habe. Was auch nur dadurch passiert ist, dass ich einen der Schauspieler (Gianbruno Spena) von einem Kurzfilmdreh, bei dem ich als Komparse dabei war, kannte, und der Regisseur dieses Kurzfilms uns darauf aufmerksam gemacht hat – wir sind auch zusammen hin. Jedenfalls, das Thema des Stücks (kann man sich in jemanden verlieben, ohne deren Geschlecht zu kennen?) + Umsetzung + Dialoge plus Schreibstil + Ideen + Doctor Who und Sherlock References + Schauspieler (4 Stück, teilweise mit mehreren Rollen) – absolut genial. Plus Bonus hinterher für mich – mit den beiden Hauptdarstellern quatschen.

La Ronde war für mich ziemlich verwirrend, weil ich keinen Plan von der Story hatte und dass durch die Umsetzung das Ganze ziemlich erschwert hat – das Konzept war nämlich, eine Geschichte mit 10 Charakteren mit nur vier Schauspielern darzustellen – und zwar so, dass jede Aufführung anders ist. Es gab ein Rad, das gedreht wurde, sodass die Schauspielerkombination für jede Szene zufällig ausgewählt wurde – jeder der Schauspieler musste also auch jede Rolle spielen können. Fand ich super interessant und hat sehr gut gewirkt! Bonus – am Ende war noch, ohne dass ich das vorher gewusst hatte, ein kleinen Q&A mit dem Regisseur Max Gill, der dann auch erklärt hat, warum er das gemacht hat: Er fand es sehr interessant, wie unterschiedlich Szenen wirken können, je nachdem, welches Geschlecht und welche Hautfarbe die Schauspieler haben, und wollte, dass das eben in diesem Fall jedes Mal komplett anders sein kann. Fand ich sehr interessant! Von den Schauspielern her fand ich übrigens Alexander Vlahos (und aaaah ich habe gerade erst realisiert, dass das der Schauspieler von Mordred aus „Merlin“ ist!).

Ugly Lies The Bone hatte ich mir für nur 5 Pfund aus der zweiten Reihe im National Theatre anschauen dürfen – und hat mir sehr gut gefallen! (Einziges Problem: Die Reihen sind super eng, die Lehnen sehr kurz, die vorige Sitzreihe ist geschlossen, also man hat noch nicht einmal die Möglichkeit, die Füße ein bisschen unter den Sitz vor einem zu schieben – das hat mich doch ein bisschen gestört, konnte mich nicht wirklich entspannen.) Aber das Stück selbst war sehr gut, besonders Ralf Little hat mir sehr gut gefallen.

School of Rock habe ich spontan für den Abend ein paar Stunden vorher erst gekauft, da ich früher Schluss hatte. Ich wollte es schon länger sehen, hatte es aber schon abgeschrieben, da es mir am Wochenende einfach zu teuer war – nun konnte ich es aber Donnerstags sehen, für nicht so viel, und das sogar aus der zweiten Reihe. Und es ist wirklich gut! Beeindruckend, wie die Kinder schauspielen, singen und Instrumente spielen können. Bonus: Als Überraschungsgast, nur an diesem Abend, war Melanie C von den Spice Girls da und hat mit den Kindern zusammen „Wannabe“ aufgeführt! Ich habe jetzt nicht unbedingt die größte Verbindung zu den Spice Girls und war dementsprechend recht gelassen, aber ein großer Teil des Publikums war begeistert und die Stimmung war schon toll. Wer das Video der Performance sehen will, kann das hier tun.

Hamlet mit Andrew Scott!! Auch hier dachte ich ursprünglich, ich würde keine Chance bekommen, es zu sehen, aber dann habe ich durch im Theater warten und die Return Queue doch noch 5 Minuten vor Beginn der Aufführung ein Ticket, das jemand zurückgegeben hatte, bekommen. Yay! Und das Stück hat mir dann auch wirklich sehr gut gefallen und Andrew Scott hat einen tollen Hamlet gegeben. Bonus: Ich habe ihn dann hinterher auch Stage Door mäßig getroffen, er war gut gelaunt, super nett, hat sich kurz mit mir unterhalten, hab jetzt ein Autogramm + Selfie. Yay! :D Das Selfie dürft ihr auch sehen – nur ohne mich :D

Selfie mit Andrew Scott (2)

 

Andrew Scott Autogramm

Und das Autogramm auf meinem Ticket – ein bisschen verwischt, aber was soll’s. Erkennen kann man seinen Namen sowieso bei bestem Willen nicht – ein A und ein w, vielleicht noch ein o, kann ich entziffern, das war’s dann. :D

 

The Wild Party habe ich dann auch noch gesehen, ebenfalls spontan das Ticket gekauft, mal wieder in der zweiten Reihe gesessen – die billigsten Plätze waren tatsächlich die weiter vorne, wenn auch an der Seite – was ich aber überhaupt nicht verstanden habe, der Platz war absolut super. Und anscheinend genau in der Blicklinie der Schauspieler, da sie mich irgendwie alle an irgendeinem Punkt der Aufführung mal direkt angeschaut haben. :D Das Stück selbst hat mir auch gut gefallen, besonders toll fand ich Gloria Obianyo und Genesis Lynea als The D’armano Bros sowie Victoria Hamilton-Barritt als Kate (sie hatte ich auch schon einmal in dem Musical „Murder Ballad“ gesehen – ich liebe ihre Stimme und generell, sie ist toll).

The Curious Incident of the Dog in the Night-Time hatte ich dann am 31. noch mit einer Freundin zusammen gesehen und wir fanden es beide toll. Die Story an sich ist toll, aber auch wie es umgesetzt wurde, wie einem die Sicht des autistischen Hauptcharakters auf die Welt, wie er Menschen, Lärm und alles andere empfindet, gezeigt wird, durch Licht, Performance, usw. – wirklich toll.

Tickets habe ich für April bisher für folgendes gekauft:

  • 15.03.: Rosencrantz & Guildenstern Are Dead“ (mit Daniel Radcliffe)

Bücher & Hörbücher/-spiele:

  • 01.03.: City of Glass (Hörbuch, zum 2. Mal)

  • 10.03.: City of Fallen Angels (Hörbuch, zum 2. Mal)

  • 15.03.: Ich gebe dir die Sonne

  • 16.03.: What if?

  • 18.03.: Die Ältesten

  • 27.03.: City of Lost Souls (Hörbuch)

Diesen Monat waren es: 3 Bücher (alle neu), 3 Hörbücher (1 neu)

Die Gedankendimensionen-Reihe von Dima Zales habe ich jetzt mit Die Ältesten beendet – tolle Bücher!

Ich gebe dir die Sonne ist ein wirklich tolles, schönes, Buch und What if? war super interessant und auch lustig (Rezensionen sind verlinkt).

Und dann habe ich drei Hörbücher (#3-5) der Chroniken der Unterwelt gehört – 3 und 4 kannte ich schon, Nr. 5 noch nicht. Gefällt mir gut!

Im Moment lese ich: „Eragon“ von Christopher Paolini (mal wieder, aber diesmal auf Englisch), „One Of Us Is Lying“ von Karen McManus

Im Moment höre ich: „City of Heavenly Fire“ von Cassandra Clare

Media Monday #300

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Media Monday #300

Ich hatte zwar in letzter Zeit nicht mehr so regelmäßig mitgemacht, aber habe doch schon insgesamt 137-mal (jetzt 138-mal) am Media Monday teilgenommen – das ist doch was, finde ich. Und jetzt gibt es schon die 300. Ausgabe – wow! Glückwunsch, Wulf!

1. Besonders schätze ich am Media Monday, wie viele verschiedene und interessant Antworten man bei den Teilnehmern findet.

2. Was ich mir hingegen vom Media Monday wünschen würde, ist, dass er einfach weiterhin existiert.

3. Was wiederum meine Blogger-KollegInnen (auf MM-TeilnehmerInnen oder allgemein bezogen) angeht, gefällt mir besonders, dass sie so interessante Antworten geben und sich jede Woche mit Begeisterung auf die Fragen stürzen.

4. Derweil ich mir öfter wünschen würde, dass die anderen BloggerInnen einfach genauso weiter machen!

5. Und in den nächsten 300 Ausgaben des Media Monday wird es bestimmt wieder viele tolle Fragen geben, ich freue mich drauf!

6. Bleibt mir anlässlich des heutigen Jubiläums nur noch zu sagen – Glückwunsch, Wulf, zu so vielen Ausgaben, und vielen Dank!

7. Und um die obligatorische letzte Frage nicht zu vernachlässigen, habe ich zuletzt meine letzte Prüfung für Level 1 für BSL (British Sign Language) absolviert und das war meinem Gefühl nach und der Reaktion meiner Lehrerin (nennt man das in dem Fall so?) gut, weil es eigentlich alles funktioniert hat. Leider muss ich noch ca. drei Wochen warten, bis ich das Ergebnis erfahre.

Film – Ein Schotte macht noch keinen Sommer (What We Did On Our Holiday)

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Ich würde empfehlen, den englischen Trailer zu schauen, nicht den deutschen, da der mal wieder viel mehr vorweg nimmt, der englische ist vollkommen okay.

 

Regisseur: Andy Hamilton, Guy Jenkin; Drehbuch: Andy Hamilton, Guy Jenkin; Erscheinungsjahr: 2014; Genre: Komödie; FSK: 6; Länge: 95 Minuten; Produktionsland: Großbritannien; Main Cast: David Tennant, Rosamund Pike, Billy Connolly, Ben Miller, Emilia Jones, Bobby Smalldridge, Harriet Turnbull

Meine Bewertung: 9/10 Punkten

Inhalt:

Doug und Abi fahren mit ihren Kindern in Familienurlaub, um den 75. Geburtstag von Doug’s Vater zu feiern. Umgeben von Verwandten, geben die Kinder unschuldig preis, wie es wirklich in ihrer Familie abläuft – wobei ihre Eltern verzweifelt versuchen, die Tatsache, dass sie sich getrennt haben, zu verbergen…

Meine Meinung:

Ich gebe zu, dass ich den Film zunächst eigentlich nur wegen David Tennant schauen wollte (und weil er gerade auf dem BBC IPlayer war) und nicht viel mehr als eine vielleicht ganz gute Komödie erwartet habe. Aber mal wieder  – warum überrascht es mich eigentlich noch? – habe ich festgestellt, dass David Tennant eine ganz hervorragende Wahl bei den Filmen, in denen er mitspielt, trifft. So ein toller Film!

Allen voran ist „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ bzw. auf Englisch „What We Did On Our Holiday“ einfach super lustig. Aber er ist auch intelligent. Was für mich aber ganz besonders herausgestochen hat, war, wie die Kinder in diesem Film sind. Zum einen spielen die Kinderdarsteller wirklich toll (so gut, dass ich mich zwischendurch gefragt habe, ob sie gerade schauspielen oder ob man sie, zumindest die Jüngste, einfach hat spielen und reden lassen), zum anderen sind die Charaktere einfach super. Sie sind so echt, benehmen sich, wie es Kinder eben auch wirklich tun – es ist genial. Um das zu verdeutlichen, habe ich hier mal einen Clip vom Film eingefügt, den man auch problemlos ohne Spoiler vorher schauen kann:

 

Und auch sonst ist die Story einfach schön und es passiert noch einiges mehr, als man vom Trailer her und der Kurzbeschreibung her erwartet.

Abschließend kann ich nur empfehlen, den Film auf Englisch zu schauen, da viel durch die Übersetzung verloren geht, wie ich schon im Trailer feststellen musste…

Fazit: Ein schöner, super lustiger Film mit toller Story, in der die Kinder so echt wirken und einfach toll gespielt werden.

 

 

 

Montagsfrage KW12 2017

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Die Montagsfrage wird jede Woche von Buchfresserchen gestellt.

Frage: Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Nun, wenn wir Hörbücher mitzählen, dann waren es die ersten vier Teile von den Chroniken der Unterwelt (Cassandra Clare), dich ich vor einiger Zeit mal gehört hatte, fast alles wieder vergessen hatte, und mir jetzt nochmal angehört habe. Inzwischen bin ich beim fünften Teil, den kannte ich aber vorher noch nicht.

Wenn wir nur von selbst lesen sprechen, müssen wir bis zum Februar letzten Jahres zurückgehen – da habe ich zum letzten Mal ein Buch zum zweiten Mal gelesen. Und das war Gone Girl (Gillian Flynn) – allerdings auf Englisch, das erste Mal war es auf Deutsch.

Wenn es auch noch die selbe Sprache sein soll, dann müssen wir bis zum März 2015 zurückgehen, als ich zum zweiten Mal Lenz (Georg Büchner) gelesen habe.

Übrigens habe ich heute zufälligerweise angefangen, Eragon (Christopher Paolini) nochmal zu lesen – was ich schon ein paar Mal auf Deutsch gelesen habe und jetzt noch mal auf Englisch lesen will.

Buch – What if?

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Dieses Buch habe ich vom Bloggerportal kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen – vielen Dank dafür!

Autorin: Randall Munroe; Erscheinungsjahr: 2016; Verlag: KnausSeitenzahl der Print-Ausgabe: 384; Genre: Non-Fiction; Preis: Gebunden: 25€ (Nicht Fan-Edition: Broschiert: 14,99€, Kindle: 8,99€)

Meine Bewertung: 9/10 Punkten (5 Sterne)

Klappentext: 

Untertitel: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

Randall Munroe, der geniale Autor und Erfinder von xkcd.com, beantwortet die verrücktesten Fragen mit Wissenschaft und fantastischer Kreativität: Von der Wahrscheinlichkeit, in der gesamten Weltbevölkerung seinen Seelenverwandten zu treffen, bis zur Anzahl an Menschen, die den täglichen Kalorienbedarf eines ausgewachsenen Tyrannosaurus decken würden.

Meine Meinung:

Schon kurz nachdem die Nicht-Fan-Edition 2014 erschienen ist, hatte ich das Buch in einer Buchhandlung entdeckt und war sofort fasziniert – war aber zu geizig, um es mir tatsächlich auch zu kaufen. Seitdem hatte ich es noch ein paar Mal in der Hand, habe es aber doch nie gekauft – man kann sich also meine Freude vorstellen, als ich die Fan-Edition als Rezensionsexemplar bekommen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht!

So viele absurde Fragen und Randall Munroe beantwortet sie mit so viel Begeisterung, recheriert super gründlich, rechnet (er war zuvor Roboteringenieur bei der NASA) alles aus, beantwortet so viel mehr, als vielleicht von dem Fragensteller angedacht war, und es ist so interessant! Und dazu auch super lustig. Und bei jeder Antwort sind mehrere Illustrationen dabei, die das Ganze veranschaulichen und nochmal sehr viel lustiger machen.

Dabei erfährt man dann auch solche Sachen, wie:

„Wenn also ein Astronaut auf der ISS I’m Gonna Be hört, wird seine Raumstation zwischen dem ersten Beat und den letzten Worten

– Just to be the man who walked a thousand miles to fall down at your door

…ziemlich genau 1000 Meilen zurücklegen.“

Oder man bekommt solche Fragen beantwortet: „Aus welcher Höhe müsste man ein Steak abwerfen, damit es gar ist, wenn es am Boden ankommt?“

Zwischendurch hat man auch immer mal wieder eine Seite mit dem Titel „Seltsame (und beunruhigende) Fragen aus dem „What If?“-Posteingang“, was auch immer sehr amüsant (und vielleicht ein bisschen verstörend) ist.

Toll finde ich auch, dass Randall Munroe sich wirklich Gedanken dazu macht und auch Fragen mit einer ziemlich kurzen, eindeutigen Antwort sehr ausführlich und super interessant mit möglichen Szenarien beantwortet – wie z.B. die Frage „Was wäre, wenn sich die Erde und alles auf ihr plötzlich nicht mehr drehen würde, die Atmosphäre aber ihre Geschwindigkeit beibehielte?“ – die ersten beiden Sätze seiner Antwort sind folgende: „So ziemlich jeder würde sterben. Danach würde es erst richtig interessant werden.“ Und los geht’s!

Fazit: Ein super unterhaltsames, interessantes und lustiges, wissenschaftlich fundiertes Buch mit tollen Illustrationen – lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.

 

 

 

Buch – Ich gebe dir die Sonne

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Dieses Buch habe ich vom Bloggerportal kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen – vielen Dank dafür!

Autorin: Jandy Nelson; Erscheinungsjahr: 2016; Verlag: cbtSeitenzahl der Print-Ausgabe: 480; Genre: Coming of Age, Romance, LGBT+; Preis: Gebunden: 17,99€; Kindle: 13,99€

Meine Bewertung: 9/10 Punkten (5 Sterne)

Klappentext: 

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …

Meine Meinung:

Bis auf die ersten 30 Seiten habe ich alles andere der 480 Seiten an einem Tag gelesen. So ein tolles Buch!

Ich fange mal damit an, was ich einer Freundin nach dem letzten Satz geschrieben hatte, um es ihr direkt zu empfehlen (Folgt auf den Klappentext):

„Aber es ist so viel mehr als das! So gut, so viel Leben und Freude und Farbe und Gefühl und passion, aber auch teilweise so traurig und dann wieder so schön und hach! So ein gutes Buch! Und so intelligent und tiefgründig und zum Nachdenken anregend, aber gleichzeitig auch so offen und leicht…“

Und ich finde, das fasst es ziemlich gut zusammen. Man hat diese so tolle Geschichte der Zwillinge – die Kapitel sind immer abwechseln aus Noahs Sicht, als sie beide 13 wahren, und Judes Sicht, als sie 16 sind. So bekommt man eine sehr gute Einsicht in die Charaktere der beiden – die übrigens super interessant und toll geschrieben sind! Und auch der Nachbarsjunge ist so ein toller, faszinierender Charakter, genauso wie noch ein paar weitere Charaktere. Insgesamt wirken diese auch alle einfach sehr echt.

Man erfährt erst nach und nach was eigentlich in der Zeit passiert ist, die man nicht direkt erzählt bekommt, was die beiden Geschwister so weit auseinander getrieben hat und sie so verändert hat, was das Ganze auch spannend macht. Toll fand ich auch, wie alle Charaktere damit umgehen, dass Noah schwul ist – ihn eingeschlossen.

Aber an diesem Buch ist noch so viel mehr toll als das, was sich schwer in Worte fassen lässt – die Art, wie Noah und Jude drauf sind, ihre Gedanken, ihre Liebe zur Kunst, ihre Entschlossenheit, ihre Hoffnung, ihre Gefühle – es ist alles so toll. Mal wunderschön, mal traurig, mal voller Leben, mal hoffnungslos, mal voller Freude, mal voller Verzweiflung, mal voller Ärger, dann wieder Versöhnung. Es ist in gewisser Weise auch inspirierend.

Fazit: So viel Freude und Gefühl und Leben und tolle Charaktere, spannend, emotional, inspirierend, hoffnungsvoll, traurig, schön, echt,…