Montagsfrage #4 – Sortierung von Büchern?

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Die Montagsfrage gibt es wöchentlich bei Lauter & Leise.

Frage: Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?

Lange, lange Zeit habe ich meine Bücher ziemlich chaotisch nach vielen verschiedenen Kriterien „geordnet“. Ich hatte Bücher beisammen stehen, die ich im selben Lebensabschnitt gelesen habe, ich hatte die hundert Schullektüren beieinander stehen, englische Bücher zusammen, ungelesene Bücher, Reihen standen immer beieinander, Bücher von gleichen Autoren standen zusammen (wenn es in die restliche Ordnung gepasst hat), Sachbücher standen beisammen.

Als ich dann für mein Studium umgezogen bin, habe ich das komplett geändert und meine Bücher nach Farbe sortiert, und so sind sie jetzt auch. Erst hat es mich etwas gestört, Reihen und Autoren auseinander zu pflücken, aber letztendlich sieht es so einfach so viel schöner aus – und ich weiß ja, wo welches Buch steht.

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Media Monday #378

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Media Monday #378

Media Monday!

1. Die Euphorie, wenn zu irgendeinem Film ein erster – oder neuer – Trailer erscheint, kenne ich hauptsächlich bei Serien – z.B. beim Doctor Who Trailer für die neue Staffel, die demnächst anläuft. Oder bei Filmen, bei denen ich den ersten Teil super fand und dann den Trailer für den zweiten Teil sehe (und der gut aussieht) – das wird wohl beim zweiten Teil von Call Me By Your Name der Fall sein.

2. Es gibt ja Figuren, die schon von zahlreichen SchauspielerInnen verkörpert worden sind. Eines dieser Beispiele wäre Doctor Who, wobei mir hier die Interpretation von David Tennant am besten gefällt, weil er mich mit seinem Doctor von der Serie überzeugt hat und ich mit dem zehnten Doctor angefangen habe, die Serie zu lieben. Christopher Eccleston, Matt Smith, Peter Capaldi und bald bestimmt auch Jodie Whittaker haben ihre Sache auch super gemacht, aber David Tennant wird wohl immer mein Lieblings-Doctor bleiben. (Die 8 anderen Doctoren vor Eccleston kenne ich leider noch nicht.)

3. Die Serie Sense8 gefällt mir insbesondere deshalb so gut, weil man hier neben einer tollen Idee und spannendem Plot so viel Diversity hat, bei Schauspielern und Charakteren sowie deren Geschichten, Alltag und Problemen.

4. Eines der schönsten Erlebnisse in letzter Zeit für mich war mein Urlaub in Griechenland vor zwei Wochen mit einer Freundin.

5. Namen wie Kevin Spacey auf Filmcovern zu sehen, schreckt mich regelmäßig ab, einfach weil ich mir nichts anschauen möchte, woran solche Leute verdienen. Oder generell, sie mir anschauen zu müssen.

6. Ich glaube kaum, dass ____ noch besser werden kann, denn schließlich ____ . Da will mir einfach nichts einfallen.

7. Zuletzt habe ich die erste Folge von „Maniac“ geschaut und das war interessant, aber auch anders als gedacht, weil der Trailer recht vielversprechend aussah, und die Folge auch soweit gut war, aber es doch noch nicht so wirklich losgegangen ist, sondern nur Jonah Hill’s Charakter vorgestellt wurde. Der aber bereits sehr interessant klingt.

Film – Crazy Rich (Asians)

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Diesen Film habe ich mir letztens im Kino (OV) angeschaut – hat mir besser gefallen, als gedacht. Allerdings rege ich mich immer noch darüber auf, dass der Titel des Films im Deutschen zu „Crazy Rich“ reduziert wurde…

 

Regisseur: Jon Chu; Drehbuch: Peter Chiarelli, Adele Lim; Erscheinungsjahr: 2018; Genre: Komödie, Romantik, Drama; FSK: 6; Länge: 121 Minuten; Produktionsland: USA; Studio: Warner Bros. Pictures; Main Cast: Constance Wu, Henry Golding, Gemma Chan, Awkwafina

Meine Bewertung: 7/10 Punkten

Inhalt:

„„Crazy Rich” folgt der gebürtigen New Yorkerin Rachel Chu (Constance Wu), die ihren langjährigen Freund Nick Young (Henry Golding) zur Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur begleitet. Rachel ist aufgeregt über den ersten Besuch in Asien, aber nervös, weil sie Nicks Familie trifft. Sie erfährt ganz unerwartet, dass Nick es versäumt hat, ein paar wichtige Details über sein Leben zu erwähnen. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur der Sprössling einer der reichsten Familien des Landes ist, sondern auch einer der begehrtesten Junggesellen. Ihre Beziehung zu Nick stellt ein Risiko für Rachel dar angesichts eifersüchtiger Prominentinnen und, schlimmer noch, Nicks eigener missbilligender Mutter (Michelle Yeoh). Und es wird schnell klar, dass Geld zwar keine Liebe kaufen kann, aber die Dinge auf jeden Fall verkomplizieren kann.“ – TM & © 2018 Warner Bros. Entertainment Inc. (http://www.warnerbros.de/kino/crazy_rich.html)

Meine Meinung:

Aufmerksam wurde ich auf den Film aufgrund des hauptsächlich asiatischen Casts – denn Crazy Rich Asians ist, wie mir Wikipedia verraten hat, seit dem 1993 erschienenen „The Joy Luck Club“ der erste Film eines großen Hollywood-Studios, dessen Cast hauptsächlich Asian American ist (in einem modernen Setting).

Der Cast war auf jeden Fall sehr gut. Was mir ebenfalls besonders aufgefallen ist, sind die Farben des Films, das Setting, die Kostüme – alles sehr beeindruckend!

Abgesehen davon hatte ich eine typische Rom-Com erwartet; einen Film, der ganz nett anzuschauen ist. Letztendlich traf das auch so zu: Alles sehr vorhersehbar, stereotypische Charaktere, Story ohne besonders viele Überraschungen – aber mit mehr Witz und Charme als ich erwartet hatte. Rachel fand ich allerdings als Charakter auch sehr sympathisch und gut gemacht, stark und intelligent.

Fazit: Unterhaltsame, wenn auch typische Rom-Com mit tollem Setting und Kostümen.

 

Beitragsheader: Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Crazy_Rich_Asians_(film) (23.09.2018)

Buch – Unerschrocken: Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

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Autorin: Pénélope Bagieu; Erscheinungsjahr: 2017; Verlag: ReproduktSeitenzahl der Print-Ausgabe: 144; Genre: Comic; PreisGebunden: 24€

Meine Bewertung: 10/10 Punkten

Klappentext: 

„Josephine Baker brachte tanzend den Jazz und Charleston nach Europa und engagierte sich für die Rechte von Schwarzen. Tove Jansson, Schöpferin der Mumins, lebte offen die Liebe zu ihrer Lebenspartnerin. Und die liberianische Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee setzt sich in gewaltfreiem Kampf für die Sicherheit von Frauen ein. Unerschrocken schreiten diese eigensinnigen Frauenfiguren der Weltgeschichte durchs Leben. Vorreiterinnen, Querdenkerinnen und jede eine Heldin auf ihre ganz eigene Art. Ob Schamanin oder Entdeckerin, Leuchtturmwärterin oder gefeierte Leinwandhexe – diese Frauen haben ihre Bestimmung gefunden.

Mit Humor und Finesse porträtiert Pénélope Bagieu fünfzehn außergewöhnliche Persönlichkeiten, die den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit trotzten, um das Leben ihrer Wahl zu führen.“

Meine Meinung:

Die 15 kurzen Geschichten über die Errungenschaften und Leben dieser erstaunlichen Frauen sind super interessant – und leider viel zu unbekannt, da eben doch eher die Leben und Werke von Männer gelehrt und erzählt werden. Hier lernt man 15 bemerkenswerte Frauen kennen, die sich gegen all die Hindernissen in ihren Leben gestellt haben, meist gegen die von Männern dominierte Gesellschaft, die ihnen gesagt hat, was sie alles nicht dürfen oder können. Und es einfach trotzdem gemacht haben.

Ich finde es wichtig, dass diese Geschichten bekannter werden – auch als Vorbilder für viele junge Mädchen oder auch Frauen. Man fühlt sich auch gleich selbst viel stärker und fähig, so viel mehr zu erreichen.

Auch die Frauen selbst, die hier besprochen werden, sind alle so verschieden voneinander, so viele einzigartige Charaktere – kommen aus ganz verschiedenen Ländern und Zeiten, haben ganz andere Hindernisse, die sie überwinden müssen, mal ist es politisch, mal ganz persönlich.

Was ich an diesem Buch auch toll finde – es ist einfach so wunderschön gemacht, und gleichzeitig auch mit sehr viel Humor und Charakter. Die Comics selbst sind schön gezeichnet und geschrieben, gleichermaßen unterhaltsam wie lehrreich, aber man hat auch nach jedem Kapitel eine Doppelseite mit einem immer sehr schönen Bild zu der entsprechenden Frau. Toll gemacht!

Es gibt inzwischen auch schon einen zweiten Band, den ich definitiv auch lesen werde.

Fazit: Wunderschön gestaltetes Buch, das auf unterhaltsame Weise die sehr interessanten Leben und Leistungen dieser 15 wichtigen und starken Frauen darstellt.

Media Monday #377

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Media Monday #377

Media Monday!

1. Wenn demnächst der Horroctober startet, werde ich wie all die Jahre davor trotzdem keine Horrorfilme schauen, weil das einfach nicht mein Fall ist. Ich habe es einige Male probiert, aber bei mehr Horror als Supernatural macht mir das Ganze einfach keinen Spaß mehr.

2. Nachdem sich das dritte Quartal nun auch langsam dem Ende neigt, lässt sich wohl sagen, dass mein bisheriges Film- oder Serien-Highlight dieses Jahr nicht so ganz einfach zu entscheiden ist – deshalb:
Filmmäßig: Call Me By Your Name / Deadpool 2 / Thor: Ragnarok
Serienmäßig: Step Up: High Water / One Day At A Time / Brooklyn Nine-Nine / Sense8
Theatermäßig: Der Diener zweier Herren (Burg, Wien)
Stand-Up Comedy: John Mulaney

3. Spiele(n) mit Freunden: Mache ich sehr gerne, im Sinne von Karten- oder auch mal Brettspielen, aber leider viel zu selten.

4. Ich mag elektronische Geräte, wie Laptop und Smartphone, ja wirklich sehr, aber in den letzten Wochen haben sie mir doch mehr Stress als Freude gebracht. Nachdem erst mein Laptop den Geist aufgegeben hat, bis er dann nach zwei Wochen, zahlreichen Stunden und qualvollen Reparaturversuchen endlich wieder ging (aber Daten verloren sind), ist vor einer Woche dann auch noch mein Handy kaputt gegangen (Handy in Hosentasche, Koffer getragen, zu viel Druck drauf, kaputt – noch mehr Daten verloren) und ich mir ein neues kaufen musste (reparieren hätte sich nicht mehr gelohnt). Super.

5. Ein zweiter Teil, der weitaus besser ist als sein Vorgänger? Klar, zum Beispiel Deadpool 2. Naja, weitaus besser würde ich jetzt vielleicht nicht unbedingt sagen, aber ich fand den zweiten Teil doch nochmal eindeutig besser als den ersten, und den fand ich auch schon gut.

6. Game of Thrones mag ja gehypt werden wie sonst etwas, aber ich bin mir nicht sicher, ob das jemals so wirklich mein Fall sein wird. Die ersten sieben Folgen hatte ich ja mal geschaut, fand es auch nicht schlecht, aber durch zu lange Pause war ich dann wieder draußen und die Motivation, das nochmal zu versuchen, ist doch sehr gering.

7. Zuletzt habe ich im Kino in OV „Crazy Rich Asians“ gesehen (ich rege mich ja immer noch darüber auf, dass die deutsche Version nur „Crazy Rich“ heißt) und das war unterhaltsam, weil der Film doch wirklich sehr gut gemacht war. Lustiger und schöner als erwartet – natürlich immer noch etwas märchenhaft, aber schön. Auch visuell sehr interessant. Und eben mal ein bisschen Repräsentation – wann hat man schon mal einen komplett asiatischen Cast in einem dermaßen bekannten / großen Film, der nicht von Kampfkunst handelt? Was mir dadurch auch noch eingefallen ist: Wie wäre es mal mit einem Film, in dem der Typ mal eine Frau kennenlernt, und sie super reich ist? Mir fallen nur Filme ein, in denen es andersherum ist.

Montagsfrage #3 – Bessere Buchverfilmung?

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Montagsfrage bei Lauter & Leise

Die Montagsfrage gibt es jetzt bei Lauter & Leise – mit einem wunderschönen Header zu den wöchentlichen Fragen, wie ich finde.

Frage: Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

Meine Antwort ist die selbe wie auch bei Lauter & Leise – „Call Me By Your Name“ – das Lustige ist, dass ich erst nur die Frage gesehen hatte, mir der Film eingefallen ist, und dann habe ich ihre Antwort gesehen.

Das Buch dieser wunderschönen Liebesgeschichte habe ich zwar nicht wirklich gelesen, sondern nur als Hörbuch gehört, aber da Armie Hammer (der im Film Oliver spielt, von ihm und Elio handelt die Liebesgeschichte) dieses wunderbar liest und es daran ganz sicher nicht liegt, passt das schon. Ich fand das Buch auch auf jeden Fall gut – nur den Film eben besser.

Mich hat einerseits am Buch etwas gestört, dass ich oft sehr verwirrt war, was nun gerade tatsächlich passiert oder was Elio sich nur vorstellt / wünscht, obwohl ich den Film zuvor bereits gesehen hatte und somit wusste, was eigentlich passieren sollte.

Andererseits fand ich am Film auch die ganze Atmosphäre besser, die beim Buch nicht vorhanden war. Der Film hat sein ganz eigenes Gefühl, diese Ruhe des großen Hauses im Sommer in dieser italienischen Idylle, mit nichts anderem zu tun als Musik zu transkribieren, zu Lesen, Schwimmen zu gehen und die Natur zu genießen… nicht zuletzt auch von der wunderschönen Filmmusik unterstützt, die es natürlich im Buch nicht gibt.

Dann – so, so oft ist eines der Argumente, warum das Buch besser war, die zusätzlichen Informationen, bzw. dass so viel im Film weggelassen wird. Hier ist es allerdings so, dass von der Handlung zwar manches leicht verändert wird, aber im Großen und Ganzen mit dem Buch übereinstimmt. Was hier weggelassen wird, ist der innere Monolog Elios, der das Buch bestimmt. Dieser wird im Film durch das Bildliche, die Musik, die Blicke, Handlungen, Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen, Atmosphäre erzählt. Und das finde ich hier sehr viel schöner, es ist so viel eindrucksvoller, emotionaler auf diese Weise, und macht den Film zu dem, was er ist.

Nicht zuletzt kommt auch noch der absolut brilliante Cast dazu, allen voran Timothée Chalamet, der Elio spielt.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass es ein Film ist, bei dem es sich definitiv lohnt, ihn anzuschauen, dass James Ivory den Oscar für Bestes Adaptiertes Drehbuch eindeutig verdient hat und dass „Call Me By Your Name“ gerne auch noch ein paar mehr der Oskars, zu denen er nominiert war, hätte gewinnen können.

Monatsrückblick August 2018

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Soooo… nachdem mein Laptop nach zwei Wochen und zahlreichen Wiederherstellungsversuchen und Neuinstallationen von Windows mit und ohne Sticks endlich wieder funktioniert, kann ich hier auch wieder etwas schreiben.

Das habe ich im August gesehen/gelesen (wie immer alles auf Englisch, es sei denn, es steht etwas anderes dabei):

Filme & Serien:

  • 03.08.: Limitless

  • 05.08.: A Very Potter Musical

  • 05.08.: Love, Simon (Deutsch)

  • 22.08.: Iron Man (2. Mal)

  • 22.08.: Extinction

  • 24.08.: To All The Boys I’ve Loved Before

  • 25.08.: Blau ist eine warme Farbe (Französisch)

  • 25.08.: 4th Man Out

  • 26.08.: The Ten Year Plan

  • H2O – Plötzlich Meerjungfrau Staffel 1, Folge 1-4 (zum 2. Mal)

  • The Gay and Wondrous Life of Caleb Gallo Staffel 1, Folge 1

  • Broadchurch Staffel 2, Folge 1-4

  • Sense8 Staffel 1, Folge 1-4 (zum 2. Mal)

  • Brooklyn Nine-Nine Staffel 1, Folge 14-22

  • Brooklyn Nine-Nine Staffel 2, Folge 1-6

  • Outlander Staffel 1, Folge 3

  • Supernatural Staffel 6, Folge 11-16

  • Shadowhunters Staffel 2, Folge 11

  • Explained Staffel 1, Folge 3-4, 10, 16

  • Jack Ryan Staffel 1, Folge 1 (Deutsch)

Diesen Monat waren es: 9 Filme (8x neu, 1x Französisch, 1x Deutsch), 41 Folgen (32x neu, 1x Deutsch)

4 LGBT+ Filme, die auch noch alle gut waren – das ist doch mal was. Love, Simon habe ich mir im Kino angeschaut, mit ein paar anderen LGBT+ Leuten meines Alters, eine gute Erfahrung – und der Film ist eben wirklich schön. Blau ist eine warme Farbe hat mir auch gut gefallen, ist ein recht langer und ruhiger Film. 4th Man Out war überraschend gut, lustig, einfühlsam und interessant, kann ich empfehlen. Und The Ten Year Plan war auch ganz nett, aber auch nicht wirklich mehr als das.

Sonst: Limitless hat mir gut gefallen, da müsste ich auch mal die Serie weiterschauen. A Very Potter Musical ist genial gemacht und wirklich lustig – würde ich jedem Harry Potter Fan empfehlen. Iron Man ist auch beim zweiten schauen weiterhin sehr gut.

Dann habe ich noch zwei neue Netflix-Filme geschaut: Mit Extinction eine interessanten Sci-Fi Film mit gutem Plot-Twist und mit To All The Boys I’ve Loved Before eine wirklich schöne RomCom, die sehr viel besser gemacht war, als ich erwartet hatte.

Serienmäßig habe ich endlich mal die 2. Staffel von Broadchurch begonnen und bin bisher genauso begeistert wie von der ersten Staffel. Ansonsten viel Brooklyn Nine-Nine (<3), erstaunlich viel Supernatural (jetzt habe ich auch endlich mal „The French Mistake“ gesehen) und habe die Doku-Serie Explained für mich gewonnen, die in 18-20 Minuten pro Folge ein interessantes Thema auf sehr ansprechende Weise erklärt.

Top-Film(e): Love, Simon; To All The Boys I’ve Loved Before; Blau ist eine warme Farbe

Flop-Film(e): –

Neuentdeckungen: Explained


Bücher & Hörbücher/-spiele:

  • 16.08.: Wenn das Meer leuchtet
  • 23.08.: More Than This (Hörbuch, Englisch)
  • 24.08.: Eldest (Englisch, zum 2. Mal)

2 Bücher, 1 Hörbuch.

Wenn das Meer leuchtet fand ich gut, habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen und auch hier rezensiert.

More Than This hat mir super gut gefallen, habe ich als Hörbuch gehört. Und dann habe ich den zweiten Band von Eragon, Eldest zum zweiten Mal gelesen, diesmal auf Englisch – und bewundere weiterhin immer mehr, wie gut Christopher Paolini schreibt.

Im Moment lese ich: „Brisingr“ von Christopher Paolini, „How To Stop Time“ von Matt Haig

Im Moment höre ich: „Nevernight“ von Jay Kristoff

Buch – Wenn das Meer leuchtet

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Wenn das Meer leuchtet

Quelle: http://www.feuerwerkeverlag.de/book/wenn-das-meer-leuchtet/ (© 2018 FeuerWerke Verlag ®)

Autorin: Jessica Koch; Erscheinungsjahr: 2018; Verlag: FeuerWerke VerlagSeitenzahl der Print-Ausgabe: 268; Genre: Roman; PreisTaschenbuch: 11,90€, eBook: 0,99€

Meine Bewertung: 8/10 Punkten

Klappentext: 

Marie ist neu auf dem College. Hier in Kalifornien ist alles anders – und doch genau so, wie es für sie als Außenseiterin schon immer war. Wieder einmal zieht sie sich einsam in sich selbst zurück.

Doch dann ist von einem auf den anderen Tag plötzlich alles anders…

Denn was tust du, wenn derjenige, der dir bislang die größte Angst bereitet hat, auf einmal der einzige ist, der dir noch beisteht? Vertraust du ihm? Und kann so aus Angst plötzlich Liebe werden…?

Meine Meinung:

Der Klappentext selbst hatte mich noch nicht gepackt, aber da ich bereits andere Bücher von der Autorin gelesen hatte und gehört hatte, das auch hier wieder wichtige Themen / „Tabu“-Themen angesprochen werden, wollte ich es doch lesen.

Es geht hier um ein Mädchen, die mit Mobbing und daraus entstehender Einsamkeit und fast nicht vorhandenem Selbstwertgefühl kämpfen muss. Ein sehr wichtiges und leider immer aktuelles Thema, das hier auf eine sehr gute Art angesprochen wird – man versteht, wie Situationen wie diese enstehen, warum jemand, der gemobbt wird und sehr darunter leidet sich niemandem anvertraut und trotz guter Beziehung zu den Eltern diesen nichts davon erzählt usw.

Die Auswirkungen von feindseligen Taten und Worten werden hier verdeutlicht, genauso wie auch die positiven Veränderungen, die gegenteilige Handlungen bewirken können, wenn jemand dann doch mal das Opfer verteidigt.

Generell ist die Geschichte spannend, schön erzählt, sehr flüssig lesbar – ich war definitiv emotional involviert und habe das Buch sehr schnell und gerne gelesen. Allerdings gab es auch ein paar Dinge, die mir negativ aufgefallen sind – nicht alles kam mir besonders realistisch vor, manche Wandlungen fand ich etwas zu schnell, das Ende erschien mir etwas schnell und unrealistisch positiv – aber all das verblasst doch im Angesicht davon, dass die Geschichte an sich sonst sehr schön war und mit Blick auf die Art, wie hier solche wichtigen Themen angesprochen werden.

Fazit: Eine schöne Geschichte mit wichtigen Themen, die gut und verständlich angesprochen werden.

Monatsrückblick Juli 2018

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Diesen Monat war ich endlich mal wieder etwas aktiver – mit genug Beiträgen, dass es sich lohnt, sie aufzulisten:


Das habe ich im Juli gesehen/gelesen (wie immer alles auf Englisch, es sei denn, es steht etwas anderes dabei):

Filme & Serien:

  • 15.07.: Pulp Fiction

  • 16.07.: John Mulaney: Comeback Kid (Stand-Up Comedy)

  • 18.07.: Star Wars: Episode V: The Empire Strikes Back

  • 18.07.: Ocean’s Thirteen

  • 20.07.: Fluch der Karibik 2 (zum 3. Mal)

  • 21.07.: Ocean’s Eight (Deutsch)

  • 22.07.: The Heat (zum 2. Mal)

  • 24.07.: Iliza Shlesinger: Elder Millenial (Stand-Up Comedy)

  • 27.07.: Alex Strangelove

  • Gilmore Girls Staffel 2, Folge 20

  • Brooklyn Nine-Nine Staffel 1, Folge 4-13

  • Queer Eye Staffel 1, Folge 2

  • Wynonna Earp Staffel 1, Folge 7-13

  • Wynonna Earp Staffel 2, Folge 1

  • Supergirl Staffel 1, Folge 1-2

  • Shadowhunters Staffel 2, Folge 10

  • RuPaul’s Drag Race Staffel 7, Folge 1

  • Hannibal Staffel 1, Folge 11

  • Gravity Falls Staffel 2, Folge 10

Diesen Monat waren es: 7 Filme (5x neu, 6x Englisch), 2x Stand-Up Comedy, 26 Folgen

Pulp Fiction Star Wars V habe ich damit auch endlich mal gesehen – fand ich auch beides gut & besser als vorher gedacht. Alex Strangelove fand ich auch sehr viel besser als zuvor gedacht – so ein guter Film!! Fluch der Karibik 2 hatte ich schon viel zu lange nicht mehr geschhaut – immer noch super lustig.

Ocean’s Thirteen habe ich mir angeschaut, weil ich mir danach mit einer Freundin im Kino Ocean’s Eight angeschaut habe – beides sehr unterhaltsame Filme. The Heat fand ich beim ersten schauen ziemlich witzig, jetzt beim nochmaligen schauen allerdings nur noch mäßig. Naja.

John Mulaney finde ich ja absolut super und habe jetzt endlich auch mal Comeback Kid gesehen – wie immer super & super lustig. Iliza Shlesinger kannte ich bisher noch nicht, fand aber ihr Elder Millenial sehr gut.

Brooklyn Nine-Nine – ich hab zwar so 4 Folgen gebraucht, um in die Serie reinzukommen, aber jetzt liebe ich sie. :D Wynonna Earp habe ich auch endlich mal weitergeschaut und es gefällt mir auch immer besser – + Wayhaught <3!

In zwei Serien habe ich auch mal reingeschaut: SupergirlRuPaul’s Drag Race. Während ich Supergirl bisher sehr gut finde, war ich von RuPaul’s Drag Race nicht besonders begeistert. Die Idee ist ganz cool & schön, dass es das gibt – aber es waren mir einfach viel zu viele abwertende Kommentar und Beleidigungen (von sowohl Teilnehmern als auch Juroren).

Top-Film(e): Alex Strangelove, John Mulaney: Comeback Kid

Flop-Film(e)

Neuentdeckungen: Supergirl


Theater:

  • 01.07.: Gedankenkarussel (Deutsch)

  • 05.07.: 12

Beides semi-professionelles Studenten- & Nicht-Studenten-Theater, aber beides absolut super geschrieben, umgesetzt & gespielt.


Bücher & Hörbücher/-spiele:

  • 08.07.: The Return of Sherlock Holmes (Hörbuch, Englisch)

  • 24.07.: Call Me By Your Name (Hörbuch, Englisch)

  • 27.07.: Die Känguru-Offenbarung (Hörbuch, zum 2. Mal)

3 Hörbücher – wobei es bei allen drei nur noch so die letzten 1-2 Stunden waren.

Sherlock Holmes finde ich sowieso gut. Das Hörbuch von Call Me By Your Name hatte ich jetzt nach dem Film gehört – ist ja doch schon etwas anders als der Film, aber beides super. Und Armie Hammer liest es, also umso besser! Und dann habe ich mit Die Känguru-Offenbarung auch die Känguru-Reihe zum zweiten Mal durchgehört, einfach klasse.

Im Moment lese ich: „Eldest“ von Christopher Paolini, „How To Stop Time“ von Matt Haig

Im Moment höre ich: „More Than This“ von Patrick Ness

Serienmittwoch #132 – Serien-ABC

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Bei Corlys Serienmittwoch soll ein ABC mit Serien aufgestellt werden – das hier ist bei mir herausgekommen:

A – Arrow – Bin am Anfang der zweiten Staffel – habe ich zwar schon länger nicht mehr geschaut, will ich aber durchaus noch machen.

B – Brooklyn Nine-Nine – Hab erst 7 Folgen gesehen, aber das ist eine wirklich gute und lustige Serie. Alternativ für B: Black Mirror, Broadchurch

C – Class – Ein gutes Spin-Off von Doctor Who, schade, dass es davon nicht mehr gab/gibt.

D – Doctor Who – Selbstverständlich. Bin super gespannt auf die 11. Staffel, mit Jodie Whittaker als Doctor! Alternativ für D: Dirk Gently’s Holistic Detective Agency

E – Eureka – Eine tolle Serie, habe ich komplett gesehen, hätte es auch gerne noch sehr viel mehr von geben dürfen.

F – Forever – Eigentlich genau wie bei „Eureka“, nur, dass wir hier noch sehr viel weniger Folgen hatten.

G – Gilmore Girls – Habe ich kürzlich wieder angefangen, weiter zu schauen. Bin jetzt am Ende der zweiten Staffel.

H – Hannibal – Nur die ersten 10 Folgen habe ich bisher gesehen, aber ich mag die Serie.

I – IT Crowd – Komplett gesehen, super lustig!

J – Jessica Jones – Die erste Staffel fand ich super – jetzt habe ich die erste Folge der zweiten Staffel gesehen, aber ohne Kilgrave? Mal sehen…

K – (Der) kleine Bär – Die einzige Serie, die mir eingefallen ist. Aber als Kind habe ich sie geliebt!

L – Life on Mars – Müsste ich auch mal weiterschauen, die erste Staffel war wirklich gut.

M – Misfits – Auch hier habe ich (bisher) nur die erste Staffel gesehen – aber eine spannende, lustige Serie mit außergewöhnlichen Charakteren. Alternativen für M: Merlin – Die neuen Abenteuer, Miranda

N – Night Manager – Nun… mir ist keine andere eingefallen. Von Night Manager habe ich genau die erste Folge gesehen, aaaber es sah recht gut aus. :D

O – One Day At A Time – !! So ein gute Serie! Momentan warte ich ungeduldig auf die dritte Staffel. (hier habe ich ein bisschen mehr dazu geschrieben). Alternativen für O: Originals, Orphan Black

P – Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster – Habe ich ebenfalls komplett gesehen (+ einen der Schauspieler, Ben Mansfield, habe ich in London mehrmals getroffen, mit ihm gesprochen und er folgt mir auf Twitter & Instagram :D)

Q – Queer Eye – So ein schönes Serienkonzept, die Fab 5 sind so tolle Persönlichkeiten und wollen den Leuten wirklich helfen – und die sind auch immer angenehme Personen.

R – Reign – Mit R beginnende Serien habe ich auch nicht wirklich gefunden, Reign hatte ich mal angefangen, fand es eigentlich auch nicht schlecht, aber andere Serien fand ich dann doch interessanter.

S – Sense8 – Hach, ich liebe Sense8 einfach. Sogar so sehr, dass ich sie hier noch über Supernatural & Sherlock gewählt habe, und das will schon was heißen. Alternativen für S: Supernatural, Shadowhunters, Sherlock, Step Up: High Water, Secret Diary of a Call Girl

T – Torchwood – Hab nur die erste Folge gesehen, aber fest vor, den Rest auch zu schauen, weil allein schon Jack Harkness! Alternative für T: Timeless

U – / – Nope, nichts gesehen. Under the Dome könnte ich mal schauen.

V – V – Die Besucher – Muss ich mal weiterschauen, war ganz gut.

W – Wynonna Earp – Mag ich immer mehr und mehr! Alternative für W: White Collar

X – (The) X Factor – Wäre jetzt, das einzige, was mir einfällt. Auch wenn ich da noch nie eine Show komplett angeschaut habe, immer nur Ausschnitte / Zusammenschnitte auf YouTube.

Y – You Me Her – Hab letztens die dritte Staffel angefangen – fast die einzige Serie, die mir bekannt ist, in der Polyamorie ein Thema ist.

Z – (Die) Zauberer vom Waverly Place – Ach, wie ich diese Serie geliebt habe. Alternative: Zoo

Media Monday #369

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Im vergangenen Jahr ist hier ja nicht besonders viel passiert, aber in den letzten zwei Wochen habe ich mal wieder etwas mehr geschrieben und gleich auch wieder viel mehr Lust, aktiver auf meinem Blog zu sein. Und zu dem kleinen Revival meines Blogs hier gehört wohl auch, dass ich wieder regelmäßiger am Media Monday teilnehme. :)

Media Monday #369

1. Für Misha Collins habe ich nichts als Bewunderung übrig, schließlich ist es selten, dass ein erfolgreicher Schauspieler seine Bekanntheit und Beliebtheit dazu nutzt, die Welt zu verbessern – sich politisch engagiert, Fans dazu bringt, wählen zu gehen; sich gesellschaftlich engagiert, gegen Armut und Umweltverschmutzung kämpft, Obdachlosen Unterkünfte baut, sich für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einsetzt und dazu noch so verrückt und lustig ist, GISH geschaffen hat, gleichzeitig zwei Kinder großzieht und dazu natürlich noch schauspielt, zu den Fans immer super nett ist – wow.

2. Meine ganzen Listen mit gesehenen Filmen & Serien und gelesenen Büchern ist ja eines dieser Dinge, die ohne Blog wahrscheinlich nicht existieren würden, da ich erst dadurch dazu gekommen bin. Und dabei sind Listen doch so toll! :D Außerdem bin ich durch meinen Blog auch schon an einige kostenlose Bücher als Rezensionsexemplare gekommen und war bei einer Pressevorführung eines Kinofilms. Das ist doch schon mal was!

3. Wenn auch ein wenig verspätet für ein Halbjahresfazit, hat mich in den ersten sechs Monaten des Jahres die vermehrte Repräsentation von bekannten LGBT+ Persönlichkeiten und Charakteren in Filmen & Serien wohl am meisten begeistert, schließlich ist das sehr wichtig und einfach super schön zu sehen. Meine Highlights sind u.a. Sense8, Call Me By Your Name, (Ocean’s 8?) und Deadpool 2.

4. Meine derzeit liebste Comedy-Show ist die von John Mulaney – so witzig, mit eingestreuten politischen & gesellschaftlichen Kommentaren, immer gegen Trump, Sexismus, Rassismus, Homophobie und was es sonst noch alles Schlimmes gibt; ganz ohne blöde Witze, die auf Kosten von unschuldigen dritten Personen gehen – einfach super.

5. Dass James Gunn jetzt als Regisseur von „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ seitens Disney abgesägt worden ist, hatte ich noch gar nichts mitbekommen. [Googlet schnell mal…] Aha! Anscheinden wegen beleidigenden & anstößigen Tweets, einschließlich von Witzen über Pädophilie und Vergewaltigung.

Generell finde ich, dass solche Personen auf jeden Fall gefeuert werden sollten – blöd für die Filmreihe, aber da findet sich sicher jemand anderes. Nun hat Gunn allerdings dazu gemeint, dass er sich geändert habe, und seine Äußerung dazu klingt auch recht überzeugend.

Vielleicht ist es ganz gut, wenn endlich mal in solchen Situationen Maßnahmen ergriffen werden und wir die ganzen Idioten mal aussortieren – egal ob Gunn da nun dazu gehört oder nicht. Andererseits finde ich, dass man jemandem auch eine zweite Chance geben sollte, falls es Aussicht auf Besserung gibt, was hier ja definitiv der Fall ist, weshalb ich nicht so ganz weiß, was ich nun von der ganzen Situation halten soll.

Für alle, die, wie ich, davon noch nicht so viel mitbekommen haben, hier die Tweets, um die es geht:

Und hier sein Statement dazu:

„“My words of nearly a decade ago were, at the time, totally failed and unfortunate efforts to be provocative. I have regretted them for many years since — not just because they were stupid, not at all funny, wildly insensitive, and certainly not provocative like I had hoped, but also because they don’t reflect the person I am today or have been for some time,“ Gunn said in a statement. „Regardless of how much time has passed, I understand and accept the business decisions taken today. Even these many years later, I take full responsibility for the way I conducted myself then.““ – © 2018 ABC News Internet Ventures, Quelle: https://abcnews.go.com/Entertainment/wireStory/director-james-gunn-fired-guardians-tweets-56721225 (ABC News, „Director James Gunn fired from ‚Guardians 3‘ over old tweets“ von Andrew Dalton, Associated Press, 2018)

6. Wenn ich in Sachen Bloggen noch einmal ganz von vorn anfangen könnte, würde ich wahrscheinlich …es von Anfang an so machen, wie ich es jetzt mache? Hat sich über die Zeit doch etwas verändert, ich habe dazugelernt. Also, mit der Voraussetzung, dass ich meine jetzige Erfahrung und alles noch habe. Wenn ich einfach jetzt zu diesem Zeitpunkt ohne Erfahrung mit dem Bloggen anfangen wollen würde, würde ich es wohl gar nicht erst tun, und das wäre doch irgendwie schade.

7. Zuletzt habe ich gestern Abend „Ocean’s 8“ im Kino geschaut und das war gut, weil 8 Frauen, die einen Raub von Diamanten planen und durchziehen, das ganze Ocean’s Konzept mit Frauen? Mit Cate Blanchett, Helena Bonham Carter, Anne Hathaway, Rihanna, Sandra Bullock usw.? Hell yeah. Mit hat nur leider letztendlich ein bisschen Pepp gefehlt, das typische Übereinanderschneiden von Planung und tatsächlichem Raub/… hat etwas gefehlt, war vielleicht ein bisschen zu viel Vorgeschichte + Planung + Nachgeschichte / Plot Twist als tatsächlicher Raub? Aber war auf jeden Fall gut. Und die Charaktere von Cate Blanchett und Sandra Bullock – die waren eindeutig früher ein Paar, oder nicht?

Buch – Das Jesus-Experiment

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Autor: Bernd Roßbach; Erscheinungsjahr: 2018; Verlag: FeuerWerke VerlagSeitenzahl der Print-Ausgabe: 400; Genre: Thriller; PreisTaschenbuch: 13,99€, eBook: 3,49€

Meine Bewertung: 6/10 Punkten

Klappentext: 

Der Hirnforscher Tom Jennings ist auf dem Höhepunkt seines Erfolges angelangt. Ein von ihm erfundenes Verfahren macht vererbte Erinnerungen sichtbar und stellt so die Welt, wie wir sie kennen, auf den Kopf.

Als Jennings im Zuge seiner Forschungen auf die Autistin Giulia trifft, verändert dies alles. Denn sie ist die direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus, der IHN mit eigenen Augen gesehen hat. Nach Jahrtausenden wird die Welt somit erstmals Bilder von Jesus Christus zu sehen bekommen.

Als dadurch jedoch Zweifel an der Auferstehung des Messias wach werden, wendet sich die älteste Macht der Welt gegen Jennings, und eine Treibjagd durch Rom, Verona und die Katakomben von Paris beginnt …

Die Wahrheit über einen Mann aus Nazareth vor 2.000 Jahren.

Meine Meinung:

Ich stehe dem Buch etwas zwiegespalten entgegen. Einerseits sind mir einige Dinge negativ aufgefallen, andererseits aber auch einige positiv und irgendwie hat es doch auch Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Zunächst einmal zum Hauptcharakter – Jennings. Einer der eindeutig positiven Punkte – ein interessanter, realistischer Charakter, den man gerne durch die Geschichte begleitet. Direkt von Anfang an ist er z.B. einem Showmaster ohne besonderem Gewissen sehr bissig gegenüber und zeigt deutlich, dass er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Das ging dann leider etwas verloren, kam aber auch wieder. Etwas unrealistisch fand ich allerdings gerade deswegen die resultierende Freundschaft zwischen den beiden.

Leider bleiben die anderen Charaktere etwas hintendran  – es gibt auf jeden Fall interessante Figuren, die ein oder andere ist auch realistisch, aber manche der größeren Charaktere blieben doch etwas flach, besonders die Frauenfiguren.

Was vielleicht schon dem ein oder anderen beim Klappentext aufgefallen sein mag: Nachnahmen. Hm. Also irgendwann habe ich mich damit angefreundet, dass sogar die Hauptperson durchgängig mit Nachnamen benannt wird, aber dass Jennings selbst in seinen Gedanken die Geliebte mit Nachnamen benennt? Das war mir doch etwas zu viel. Und generell hat es doch auch zu einer gewissen Distanz zu allen Figuren gesorgt, die nicht unbedingt vorteilhaft für die Geschichte war.

Die Technologie – die Idee von vererbten Erinnerungen fand ich super interessant und hier auf jeden Fall gut umgesetzt. Man bekommt genug erklärt, um es sich vorstellen zu können, aber auch nicht zu viel. Jedoch ging mir die Entwicklung von so manchem viel zu schnell, viel zu unrealistisch, da hier eine vollkommen neue Technologie zu Gedanken und Wünschen im Unterbewusstsein in kürzester Zeit entwickelt wurde.

Generell die Story – leider hat es die erste Hälfte des Buches voller Foreshadowing, ohne dass etwas passiert, gebraucht, aber danach wurde es wirklich spannend. Zuvor lief alles bis auf sein Problem mit seinem Wissenschafts-Widersacher viel zu glatt.

Was mir leider am Stil auch nicht so gut gefallen hat, ist, dass man teilweise nur Andeutungen der Gespräche und Situationen bekommen hat und so oft nicht wirklich in die Handlung hingezogen werden konnte. Teilweise sind in Gesprächen Einschübe, mit Infos darüber, was die Person gerade allgemein sagt, dass Beispiele angeführt werden – das will ich doch hören! Klar kann man nicht alles schreiben, aber hier wirkte es leider etwas distanzierend und einfallslos.

Ganz einheitlich war der Erzählstil leider auch nicht – eigentlich weiß der Leser nur das, was auch die Figuren wissen, aber dann gibt es zwischendurch Sätze wie „Unbemerkt von [Hauptperson]…“.

Generell fand ich es sehr gut, in welche Richtung die Geschichte hier geht – es geht nicht bloß um die vererbten Erinnerung und die Geschichte mit Jesus an sich, sondern auch welche Auswirkungen, Möglichkeiten und Gefahren damit einhergehen könnten, sowohl auf wirtschaftlicher, religiöser als auch staatlicher Ebene. Daran allerdings noch ein Punkt, der mich sehr gestört hat – die ganze Sache mit dem CIA Agenten war sowas von unglaubwürdig und unrealistisch… aber naja.

Was ich auf jeden Fall noch gut fand, ist, dass doch alles sehr gut und sorgfältig recherchiert war – oft auch mit Fußnoten mit weiteren Infos + Epilog am Ende des Buches zu technischen oder sonstigen Dingen, inwiefern das Ganze der aktuellen Forschung entspricht, Vorhersagen, wie es sich tatsächlich entwickeln könnte, weitere Hintergrundinformationen – sehr interessant!

Fazit: Trotz der ein oder anderen Schwierigkeit, die ich hatte, mich mit dem Stil anzufreunden, nimmt die Geschichte in der zweiten Hälfte Fahrt auf und ist auf jeden Fall spannend und interessant – nur über die ein oder anderen Logiklücken muss man hinwegsehen können.