Media Monday #425

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Der erste Media Monday aus Austin! Und da ich tatsächlich schon nicht mehr an die Zeitzonen gedacht habe, war ich gerade doch recht verwirrt, mitten am Sonntag bereits Beiträge dazu zu sehen.

Außerdem fühlt sich der letzte Media Monday bereits nach viel länger her an als eine Woche, weil so viel dazwischen war – Flug nach New York, ein paar Stunden durch NYC rennen, Flug nach Austin mit 5 Stunden Verspätung, im Hostel ankommen, nach 40 Stunden Wach- & Unterwegssein mit ca. 3 Stunden Schlaf im Flugzeug endlich schlafen gehen, die ersten Einführungsveranstaltungen der Uni, neue Leute kennenlernen, etc.

Jetzt gerade sitze ich im Hostel, beschäftige mich mit meiner Kurswahl und warte darauf, dass ich am Mittwoch endlich in mein Wohnheim einziehen kann.

1. Der jüngst aufgekommene Hype um den neusten Tarantino-Streifen ist wohl komplett an mir vorbei gegangen? Nicht nur der Hype, auch der Film an sich? Ups.

2. In Sachen Humor trifft ja insbesondere John Mulaney voll meinen Geschmack und ich könnte seine Specials immer wieder anschauen. Aber auch Trevor Noah, Hannah Gadsby und Joe Lycett find ich super.

3. Bei der Masse an – oft unerwartet – abgesetzten Serien ist es um einige immer wieder traurig (Sense8, ODAAT), aber gleichzeitig entdecke ich auch durchgehend so viele neue Serien, dass ich sowieso nicht mit dem Schauen hinterherkomme.

4. Good Omens ist auch eines dieser Themen, worüber ich stundenlang diskutieren / referieren könnte, schließlich ist diese Serie in so vielen Aspekten so gut gemacht, hat non-binäre Haupt- & Nebencharaktere, hat eine Liebesgeschichte zwischen zwei (größtenteils) männlich-präsentierenden (non-binären) Hauptcharakteren, spricht Themen wie Selbstbestimmung und Adoption an usw.

5. Um Buch darüber zu führen / statistisch auswerten zu können, was, wie viel, wozu ich wann gebloggt habe, würde ich wohl in meine Kategorien und Tags schauen? Und immerhin eine alphabetische Liste zu Rezensionen habe ich. Und die von WordPress automatisch angelegten Statistiken. Würde schon gehen, wenn ich wollte, will ich aber eigentlich gar nicht. :D So sehr ich auch Zahlen und Auswertungen mag, interessiert es mich doch eher im Bezug auf was ich gesehen & gelesen habe.

6. Good Omens (& dadurch Michael Sheen) hat mich ja tatsächlich dazu inspiriert, mich mal an Digital Art zu versuchen (wenn ich mir schon ein Drawing Tablet angeschafft habe) – bisher ist folgendes dabei rausgekommen:

7. Zuletzt habe ich auf dem Flug nach NYC den Film „Glass“ (und zum 2. Mal Captain Marvel) geschaut und das war cool, weil mir auch der Vorgängerfilm „Split“ gut gefallen hatte und ich diesen auch gut verstanden habe, ohne „Unbreakable“ gesehen zu haben, auf dem es ebenfalls basiert.


(Übrigens auch lustig, den Beitrag zu posten, und dann auf WordPress als Veröffentlichungsdatum Montag zu sehen, obwohl es bei mir noch ein paar Stunden lang Sonntag ist.)

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Media Monday #424

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Ein paar Wochen habe ich leider den Media Monday aussetzen müssen, aber jetzt sind meine Klausuren durch und übermorgen fliege ich dann nach Austin!

1. Serienkonsum: Den Überblick über die Serien, die ich momentan schaue, habe ich nur bedingt, und vor allem über die tolle Webseite trakt.tv, wo ich alle meine gesehen Serien eintrage und auch oft genug als Übersicht für Serien, die ich momentan so angefangen habe, nutze.

2. Hat sich euer Medienkonsum (in Bezug auf die Wahrnehmung) durch Ereignisse im persönlichen Leben verändert? Mh… also dadurch, dass ich generell aufmerksamer auf Probleme mit weiblichen Rollen und LGBT+ Charakteren geworden bin, nehme ich entsprechend auf Medien anders war. Z.B. fand ich „Kiss & Kill“ früher einmal super lustig und cool – dann habe ich ihn noch einmal geschaut und wow, so manche Charaktere sind echt… problematisch.

3. In der Regel blogge ich a) auf dem Smartphone, b) dem Tablet, c) dem Laptop oder d) dem Desktop-PC. … Definitiv Laptop. Auf dem Smartphone wäre mir das viel zu klein und unübersichtlich und umständlich, und Tablet oder Desktop-PC besitze ich nicht.

4. Neuseeland, London, Unna. Filmorte gibt es viele. Reisen an diese Orte mache ich nicht gezielt – nur wenn ich sowieso schon an dem Ort bin und dort etwas gedreht wurde, das ich toll finde, gehe ich vielleicht mal hin. Bisher war ich nur in London an ein paar Drehorten von „Sherlock„.

5. Habt ihr zu speziellen Filmen bestimmte Getränke oder Lebensmittel, die ihr genau bei diesem Film (immer) verzehrt? … Nein? :D Mir war nicht einmal bewusst, dass das etwas ist, was manche Leute machen? :D

6. Immer wieder gibt es neue Blogs, die beim Media Monday mitmachen. Zum Media Monday gefunden habe ich vor inzwischen mehreren Jahren – durch irgendeinen anderen Blog, leider weiß ich nicht mehr, durch welchen. Aber ich bin sehr froh drüber, es macht immer wieder Spaß, die Fragen zu beantworten und die Antworten der andern zu lesen. :)

7. Zuletzt habe ich die Serien „Masters of Sex“, „Fleabag“ und „Dear White People“ begonnen und das war erfreulich , weil alles bisher gut aussieht. Bei „Fleabag“ hatte ich viel Gutes gehört, bin mir nach zwei Folgen aber noch nicht so ganz sicher; bei „Dear White People“ haben mir die ersten beiden Folgen bereits sehr zugesagt, und „Masters of Sex„, auf dass ich durch den wundervollen Michael Sheen gekommen bin, finde ich bisher auch sehr, sehr gut.

Buch – Raven House

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Autorin: Antje Bremer (ist übrigens auch auf WordPress!); Erscheinungsjahr: 2019; Verlag: Über AmazonSeitenzahl der Print-Ausgabe: 697; Genre: Fantasy, LGBT+

Meine Bewertung: 9/10 Punkten

Klappentext:

Ein Vampir, ein Werwolf und eine verlorene Erinnerung – kann das gut gehen…? Five ist ein Einzelgänger, der am liebsten in Ruhe gelassen werden will. Doch ausgerechnet Vlad, der Neue in der Klasse, möchte unbedingt sein Freund sein. Vlad ist nervtötend und aufdringlich, aber irgendwie liebenswert – und er ist ein Vampir. Ein Vampir, der seine Erinnerung verloren hat und von Vampirjägern verfolgt wird.Unfreiwillig wird Five in die Welt der Vampire und Werwölfe hineingezogen und gerät ebenfalls ins Fadenkreuz der Jäger. Er versucht, Vlad zu helfen, seine Erinnerung wiederzufinden, denn irgendetwas Schreckliches muss damals geschehen sein. Ein jahrhundertealtes Verbrechen, das die Vampirjäger um jeden Preis geheim halten wollen – und sie schrecken vor nichts zurück, um Zeugen wie Vlad aus dem Weg zu räumen.Um das Geheimnis aufzudecken, begeben sich Vlad und Five auf eine gefährliche Spurensuche durch die Vergangenheit. Ihre Recherche führt sie zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, ins viktorianische London und zu einem kleinen Zigeunerzirkus im alten Transsilvanien. Doch bei den Nachforschungen kommen ihnen nicht nur die Jäger in die Quere, sondern auch die Polizei und sogar ein internationaler Geheimdienst. In einer Welt voller Feinde müssen die beiden ungleichen Gefährten lernen, was Vertrauen, Freundschaft und Liebe wirklich bedeuten. Dabei wollte Five doch einfach nur seine Ruhe haben.

Leseprobe gibt es hier: https://www.wattpad.com/story/148495304-raven-house-m-m-leseprobe

Meine Meinung:

Vor ein paar Wochen hatte ich bei der „Montagsfrage #40 – Repräsentation? Pride-Month Edition“ mitgemacht und darüber geschrieben, dass es in Büchern immer noch so gut wie nie vorkommt, dass Charaktere überhaupt erst mal LGBT+ sind, und noch viel seltener, dass sie einfach so LGBT+ sind, weil sie es halt sind, und sich nicht gleich die gesamte Handlung darum dreht. Sprich: In anderen Genres als Romance.

Dadurch habe ich dann eine nette Nachricht bekommen mit der Anfrage, ob ich nicht vielleicht „Raven House“ lesen möchte – ein Fantasy-Roman mit schwulen Hauptcharakteren – also quasi genau das, was ich haben wollte. Ich habe mir das eBook auf mein Handy geladen und die fast 700 Seiten innerhalb von ca. 3 Wochen durchgelesen. Das ist schon laaange nicht mehr passiert, und vor allem – ich wollte weiterlesen. Die ganze Zeit. Ich habe mal wieder meine Bus- und Straßenbahnhaltestellen verpasst, weil ich zu sehr ins Buch vertieft war – für mich immer ein Zeichen, dass es ein gutes Buch ist.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend – klar, mit Vampiren und Werwölfen landet man schnell bei Twilight, aber die Darstellung ist hier doch noch ein Stück anders – Vampire und Werwölfe sind mehr immer noch Menschen, nur mit besonderen Fähigkeiten, Allergien und einer verlängerten Lebensspanne. Und gleichzeitig als eine diskriminierte Minderheit, weil die Menschen Angst vor ihnen haben, weil es zu viele Stereotype und Vorurteile gibt.

Das ist auch ein Punkt, der mir besonders gut an dem Buch gefallen hat – teilweise recht subtil, teilweise sehr viel direkter, werden hier viele Probleme in der Gesellschaft angesprochen. Der Vergleich der Vampire und Werwölfe mit anderen, real existierenden Minderheiten in unserer Gesellschaft ist da, und dann hat man eben auch noch den Fall, dass die beiden Hauptcharaktere Five und Vlad schwul (oder zumindest an anderen männlichen Menschen interessiert) sind. Ich finde es sehr schön, dass es hier eben einerseits nicht zum Hauptthema wird, sondern mehr eine Nebensache ist, andererseits aber auch durchaus die damit verbundenen Probleme unserer Gesellschaft mit diesem Thema angesprochen werden – Eltern, die damit nicht klarkommen, Angst vor dem Coming-Out, Mobbing und vor allem auch verinnerlichter Homophobie. Und Traumata werden auch thematisiert.

Und gleichzeitig hat das Buch so viel Humor und warme Gefühle. So oft saß ich im Bus und hab vor mich hin gegrinst oder musste lachen. Das liegt auch unter anderem daran, dass die beiden Hauptcharaktere so real sind, man lernt sie so gut kennen, fühlt mit ihnen mit, freut sich mit ihnen, bangt um sie, will sie manchmal anschreien, weil sie etwas Dummes denken oder machen, kann aber gleichzeitig wunderbar nachvollziehen, warum sie das nun gerade getan oder gedacht haben.

Ein paar Kleinigkeiten haben mich aber auch gestört – teilweise war die Logik nicht komplett schlüssig, die Nebencharaktere waren teilweise recht stereotypisch, eine Freundin, die die beiden shippt, fand ich etwas problematisch und die Sprechart von Fives Oma wirkte auf mich bis zum Ende hin etwas gewollt – aber das alles sind nur Kleinigkeiten, über die ich aufgrund der tollen Hauptcharaktere, der Verbindung zu diesen, der Spannung, der tollen Story, der sehr clever angesprochenen Themen zu Minderheiten und LGBT+ Personen, dem Humor und einfach dem „Ich will weiterlesen!“-Gefühl gut hinwegsehen kann. Außerdem – Gedächtnislücken, da bin ich sowieso immer begeistert von, hier auch

Fazit: Eine spannende Geschichte mit interessanten Wendungen und Charakteren, spricht clever einige wichtige Themen an, hat Humor und LGBT+ Charaktere, lohnt sich.


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmal!

*Rezensionsexemplar = Ich habe das Buch kostenlos bekommen, im Gegenzug zu einer ehrlichen Rezension.

Monatsrückblick Juli 2019

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Ach ja, die lieben Klausuren. Zusammen mit meinen letzten Vorbereitungen für meine Auslandssemester blieb mir genau gar keine Zeit mehr für irgendetwas anderes – kein Medienkonsum und erst recht kein Bloggen. Ein weiterer Grund für den Zeitmangel war wohl auch, dass ich ein Wochenende in Köln verbracht habe, komplett ohne Uni-Zeug, um dort auf den CSD zu gehen (hat sich auf jeden Fall gelohnt).

Nur zum Lesen bin ich tatsächlich erstaunlich viel gekommen, da ich das im Bus auf dem Weg zur Uni und zurück machen konnte. Nun ja – entsprechend gab es diesen Monat hier auf dem Blog auch nur den Monatsrückblick für Juni zu lesen, sonst war Funkstille.


Musik:

Was? Musik? Was Neues! Ich wollte eigentlich nur mal kurz ein Lied empfehlen, dass ich diesen Monat ca. 100-mal gehört habe (mindestens) und das auch sonst einen Großteil meiner Freizeit eingenommen hat: „Come With Me“ von Chxrlotte! Das Lied ist von den Lyrics her auf die Serie „Good Omens“ bezogen und ich liebe, liebe, liebe es. Einfach mal reinhören, gibts auf YT, Spotify, Apple Music, …

Ich fand es sogar so gut, dass ich aus dem für die Ukulele geschriebenen Song durch bloßes Anhören des Lieds und einige Stunden, in denen ich besser gelernt oder geschlafen hätte, eine Klavier-Version … komponiert? Gecovert? Adaptiert? habe. Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe, diese Aufzunehmen (und fehlerfrei spielen kann), werde ich die vielleicht auch mal hier hochladen. Falls Interesse besteht.


Das habe ich im Juli gesehen/gelesen (wie immer alles auf Englisch, es sei denn, es steht etwas anderes dabei):

Filme & Serien:

  • 07.07.: Twilight (zum 2. Mal)
  • 08.07.: New Moon (zum 2. Mal)
  • Brooklyn Nine-Nine Staffel 3, Folge 18

Diesen Monat waren es: 2 Filme (deutsch, zum 2. Mal) und 1 Folge (neu).

… es dürfte schon seeeehr lange her sein, dass ich tatsächlich nur eine einzige Folge einer einzigen Serie gesehen habe (und die war noch dazu nur 20 Minuten lang). Aber gut.

Die beiden Twilight-Filme – oh mann. Die habe ich auf den Vorschlag einer Freundin hin an dem ohnehin gezwungenermaßen Uni-freien CSD-Wochenende in Köln mit ihr geschaut – Ich hatte ganz vergessen, wie schlecht die sind. Vor allem der erste, der zweite geht noch irgendwie. Aber zum gemeinsam-drüber-Lustigmachen ist es doch ganz unterhaltsam – und zumindest in „New Moon“ spielt Michael Sheen mit, an dem ich seit „Good Omens“ (und intensivem Stalking seines Twitter-Accounts) ja einen Narren gefressen habe. ❤️

(Und ich muss ja zugeben, dass ich, wenn auch wohl mehr aus nostalgischen Gründen, versucht war, auch noch den dritten Teil hinterher zu schauen – daraus wurde dann aber doch die B99-Folge.)

Top-Filme: (Twilight)
Flop-Filme: –

Neuentdeckungen: –


Theater:

  • 04.07.: Macbeth (Studententheater, Deutsch)

Die Aufführungen meiner Theatergruppe kann ich natürlich nicht verpassen, egal wie nah die Klausuren sind – und auch diese Inszenierung war absolut super, und sehr intensiv, mit viel Gewalt, Bühnenkampf und Kunstblut.


Bücher & Hörbücher/-spiele:

  • 18.07.: Raven House
  • 28.07.: Die Känguru-Apokryphen (Hörbuch)
  • David Tennant Does A Podcast With… Folge 12-13 (Englisch)

Ein Buch, ein Hörbuch und 2 Folgen von Mr. Tennants absolut empfehlenswerten Podcast.

Von den Känguru-Apokryphen hatte ich mir ja ein bisschen mehr erhofft und kannte auch schon viele Teile zumindest in schriftlicher Form, die auf Facebook oder Twitter schonmal auf Mark-Uwe Klings Seiten aufgetaucht waren. Hat mir dennoch sehr gut gefallen.

Bei David Tennant’s Podcast hat mir ja ganz besonders die Folge mit Michael Sheen gefallen – wie immer super interessant, aber Michael Sheen hat wirklich einige sehr interessante Sachen gesagt, lohnt sich auf jeden Fall, wenn man sich für Filme / Serien / Schauspieler / Schauspielen interessiert.

Und dann Raven House – Man mag es ja kaum glauben, aber ich habe das 700-seitige Buch tatsächlich innerhalb von 3 Wochen komplett von Anfang bis Ende durchgelesen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so schnell so viel gelesen habe. Was hier daran lag, dass ich endlich mal wieder das „Ich will weiterlesen!!“-Gefühl hatte und mich daran erinnert habe, warum ich so gerne lese. Hat mir also sehr gut gefallen – demnächst kommt dann auch noch eine ausführliche Rezension dazu (sobald ich zwischen dem Lernen für die Klausur mal etwas Zeit & Kraft finde).

Im Moment lese ich: „Inheritance“ von Christopher Paolini (Eragon #4)

Im Moment höre ich: „The Hound of the Baskervilles“ (Sherlock Holmes) von Artur Conan Doyle, „David Tennant Does A Podcast With“ von David Tennant

Monatsrückblick Juni 2019

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Die erste Hälfte des Jahres war medial (und auch sonst) auf jeden Fall schon mal sehr erfreulich für mich, ich hoffe mal, dass das auch für die zweite Hälfte zutreffen wird.

Im Juni habe ich Folgendes hier auf dem Blog geschrieben:


Das habe ich im Juni gesehen/gelesen (wie immer alles auf Englisch, es sei denn, es steht etwas anderes dabei):

Filme:

  • 08.06.: Rim of the World (Deutsch)
  • 09.06.: Der Vorname (Deutsch)
  • 18.06.: Score: A Film Music Documentary

Diesen Monat waren es: 3 Filme (alle neu, 1x Englisch) 

Also, Rim of the World ist schon ein sehr faszinierender Film. Wir hatten hinterher absolut keine Ahnung, welche Zielgruppe dieser Film eigentlich haben soll – die Hauptdarsteller sind Kinder und auch insgesamt hat er so manche Logiklücken, die Action-/Abenteuer-Filme für Kinder so an sich haben – aber dann war es gleichzeitig zeitweise doch sehr brutal und angsteinflößend und hatte so einige Pop Culture Anspielungen drin, die kein Kind verstehen wird. Der Anfang des Films war ziemlich cringy und einfach komisch, aber den Rest fand ich dann doch sehr unterhaltend – man darf den Film einfach nicht ernst nehmen.

Der Vorname hat mich sehr überrascht – ein wirklich guter, lustiger und auch cleverer Film mit einem super Drehbuch und tollen Schauspielern. Lohnt sich!

Score: A Film Music Documentary habe ich im Rahmen eines Seminars in der Uni geschaut und mich sehr darüber gefreut, da mich das Thema sehr interessiert und der Film unterhaltend gemacht ist und ein paar Einblicke in die Filmmusik-Produktion gibt.

Top-Filme: Der Vorname
Flop-Filme: –


Serien:

  • Good Omens Staffel 1, Folge 2-6
  • The Umbrella Academy Staffel 1, Folge 1 (zum 2. Mal, Deutsch)
  • Der Tatortreiniger Staffel 1, Folge 3 (Deutsch)
  • Der Tatortreiniger Staffel 3, Folge 2 (Deutsch)
  • Tales of the City Staffel 4/1, Folge 1
  • Shadowhunters Staffel 3, Folge 4-6

Diesen Monat waren es: 12 Folgen (11x neu, 3x Deutsch)

Ooooh, Good Omens! So eine tolle Serie! Aziraphale und Crowley schweben mir seitdem von morgens bis abends durch den Kopf. Das wird auch ganz sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diese Serie geschaut habe. Und das Buch, auf dem sie basiert, steht auch noch an. Großartige Arbeit von u.a. Terry Pratchett, Neil Gaiman, David Tennant und Michael Sheen! Klare Empfehlung!

Tales of the City habe ich dann mal begonnen, ohne die älteren Staffeln zu kennen – sieht super interessant aus, werde ich weiterschauen. Vom Tatortreiniger, Shadowhunters und The Umbrella Academy bin ich weiterhin begeistert.

Neuentdeckungen: (Tales of the City)


Bücher & Hörbücher/-spiele:

25.06.: Brisingr (Englisch, zum 2. Mal)

Ich lese wieder mehr! Und habe endlich mal den dritten Band von Dragon Brisingr auch auf Englisch beendet (und gleich den vierten Band begonnen). Immer noch tolle Bücher.

Im Moment lese ich: „Inheritance“ von Christopher Paolini (Eragon #4), „Raven House“ von Antje Bremer

Im Moment höre ich: „Die Känguru Apokryphen“ von Mark-Uwe Kling, „The Hound of the Baskervilles“ (Sherlock Holmes) von Artur Conan Doyle, „David Tennant Does A Podcast With“ von David Tennant

Media Monday #418

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Damit wäre schon die Hälfte des Jahres vorbei – und damit bietet der Media Monday diese Woche die Möglichkeit für einen kleinen Rückblick:

1. Mein bisheriges Film-Highlight in diesem Jahr war wohl „Avengers: Endgame“, bin ich doch tatsächlich gleich zweimal ins Kino gegangen. Hier könnt ihr auch gerne meine ausführlich Meinung dazu nachlesen. Wobei auch „Captain Marvel“ gut dabei ist.

2. Wohingegen keiner mich absolut enttäuscht hat, weil selbst „See You Yesterday“, den ich wohl als den enttäuschendsten Film der letzten sechs Monate einstufen würde, immer noch durchaus unterhaltsam war

3. Mein bisheriges Serien-Highlight in diesem Jahr ist die Mini-Serie „Good Omens“, hat sich diese doch inzwischen zu meiner neuen Hyper Fixation entwickelt und mich dazu motiviert, Affinity Photo mal auszuprobieren, das hier ist übrigens dabei herausgekommen:

To the world.
(Ein größerer Bildschirm / Bild anklicken hilft übrigens dabei, Crowley besser zu sehen)
(Das hier ist das Original-Bild)

Wäre der Juni nicht gewesen, wäre übrigens „The Umbrella Academy“ mein Highlight gewesen. Aber auch viele andere sind ganz weit oben dabei.

4. Wohingegen die Absetzung von „One Day At A Time“ mich absolut enttäuscht hat, weil das eine so tolle Serie mit so viel Repräsentation ist – aber ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben und anscheinend haben sie es ja nun tatsächlich geschafft und 2020 wird es eine vierte Staffel geben! <3

5. Ansonsten hat mich Hannah Gadsbys Stand-Up-Show „Nanette“ schwer begeistert, denn wow!! So stark, wichtig, bedeutungsvoll und eindrucksvoll. Auch ihren daraufhin folgenden Ted Talk fand ich sehr gut.

6. Und von der zweiten Jahreshälfte erwarte ich mir viele, viele neue Eindrücke, schließlich geht es für mich im August schon für 10 Monate nach Austin, Texas, wo ich für zwei Semester im Major Radio-Television-Film studieren werde. Bin super gespannt!

7. Zuletzt habe ich den heutigen Tag an Bahnhöfen und in Zügen verbracht, weil zahlreiche meiner Züge verspätet waren oder ausgefallen sind, und das war zwar nervig, aber auch in Ordnung, weil der Grund für die Reise ein sehr erfreulicher war: Meine Mutter hat am Samstag geheiratet! Das war natürlich toll und ein wirklich schöner Tag. :)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG – Buchorte

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Seit langem mache ich auch endlich mal wieder bei dieser schönen Aktion mit, inzwischen nicht mehr bei Gorana, sondern Passion of Arts. Eine schöne Frage diese Woche: Die 5 besten Buchorte – war aber gar nicht so leicht, welche zu finden. Hier also meine:

1. Ellesméra aus der Eragon-Reihe. Eine Stadt, die mit dem Wald verschmilzt; Häuser, die aus den Bäumen gesungen werden, daraus wachsen; alles ganz im Einklang mit der Natur und ohne diese zu verletzen. Und dazu die künstlerisch, anmutige Art der Elfen, die sich auch in ihrer Stadt widerspiegelt – ich stelle es mir wunderschön vor.

2. Hogwarts – Das muss einfach mit hier rein. Viel zu oft habe ich mir früher gewünscht, ich könnte durch die Gänge dieses Schlosses gehen, mit den wandelnden Treppen, sprechenden Gemälden, Gemeinschaftsräumen, Geheimgängen, Geistern und all den Geheimnissen und wundersamen Räumen.

3. Zamonien – Buchhaim – Walter Moers‘ Welt der Bücher hat mich auch von Anfang an begeistert – so viel Kreativität und Magie und Wesen. Aber besonders die Bücherstadt Buchhaim! Eine ganze Stadt voller Bücher und Kreativität und Schreiben. Und natürlich auch die Katakomben darunter, die doch recht verlockend sind.

4. Das Labyrinth aus „Die Auserwählten im Labyrinth“ von James Dashner – hier würde ich jetzt nicht unbedingt hinwollen (nicht nur nicht unbedingt, absolut nicht), aber es ist ein sehr interessanter Ort, und generell eine sehr interessante Welt, um die sich auch v.a. im ersten Band quasi die gesamte Handlung dreht.

5. Area X aus der Southern-Reach-Trilogie von Jeff VanderMeer – noch nie habe ich ein vergleichbares Buch gelesen, noch nie einen Ort dieser Art kennengelernt – auch hier würde ich das Gebiet lieber nicht betreten, aber darüber zu lesen war absolut faszinierend. (Ich muss unbedingt die beiden Folgebände lesen…)

Serienmittwoch #180: Überraschende Schauspieler nach erneuten Sehen?

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Corly fragt diese Woche nach Schauspieler/innen, die wir früher mal gesehen und dann wieder neu entdeckt haben.

Wenn wir wirklich nur von Leuten sprechen, die ich zu einem Zeitpunkt sehr gut fand, dann nicht mehr weiter verfolgt habe und dann irgendwann wieder für mich entdeckt habe, fallen mir 2 Leute ein:

  • Ellen Page: Den Film „Juno“ habe ich irgendwann geschaut und fand ihn toll, aber hatte Ellen Page dann wieder aus den Augen verloren – irgendwann war sie dann unterschwellig immer da, mit ihrem Coming Out, „Inception“ und „X-Men„, aber als Schauspielerin wirklich wiederentdeckt habe ich sie erst mit der tollen Serie „The Umbrella Academy“ (und eventuell „Tales of the City„, davon habe ich bisher nur die erste Folge gesehen).
  • Zoey Deutch: Ich liebe ja die Vampire Academy-Bücher und schaue mir auch gerne die doch eher schlechte Verfilmung an – ein Hauptgrund ist Zoey Deutch als Rose. ❤️ Aber aus irgendeinem Grund habe ich mich nach dem Film nicht weiter mit ihr beschäftigt, bis ich dann „Set It Up“ geschaut habe und daraufhin dann gleich nochmal „Vampire Academy“.

Wenn wir nun auch noch die Leute einbeziehen, die ich nie ganz aus den Augen verloren habe, aber bei denen meine Begeisterung irgendwann abgeflacht / verloren gegangen ist, und dann vor Kurzem wieder aufgetaucht ist, fallen mir noch drei weitere Kandidaten ein:

  • Florian David Fitz: Ach, was hab ich ihn als Marc Meier in „Doctor’s Diary“ geliebt, und auch in „Jesus liebt mich“ zu einer ähnlichen Zeit – dann hatte ich ihn zwischenzeitlich nochmal in „Vincent will Meer“ gesehen, dann aber nicht mehr wirklich das Bedürfnis gehabt, mir Filme mit ihm anzuschauen. Jetzt habe ich aber vor Kurzem „Der Vorname“ geschaut und bin wieder Hin und Weg (… Pun intended, den Film muss ich auch noch schauen).
  • Jude Law: Ich fand ihn super als John Watson in den „Sherlock Holmes“ Filmen, hab ihn dann aber etwas vergessen, mit „Spy – Susan Cooper Undercover“ ist meine Begeisterung dann für eine kurze Zeit wieder aufgeflammt – und dann mit „Fantastische Tierwesen“ und „Captain Marvel“ hat er sich endgültig wieder längerfristig in mein Herz gespielt.
  • David Tennant: Nun, DT ist eigentlich seit ich angefangen habe, „Doctor Who“ zu schauen, durchgängig einer meiner Lieblingsschauspieler und ich habe auch seitdem durchgängig Filme, Serien und Theaterstücke sowohl auf DVD als auch live im Theater mit ihm gesehen („Harry Potter 4„, „Fright Night„, „Hamlet“ (DVD), „Don Juan in Soho“ (live im Theater), „Ein Schotte macht noch keinen Sommer„, „Wer ist die Braut“ „Broadchurch„, „Jessica Jones„, „Single Father„), aber diese richtige Fan-Begeisterung ist irgendwann vor eineinhalb Jahren abgeflacht, bis sie jetzt mit seinem Podcast und „Good Omens“ plötzlich wieder da ist.

Montagsfrage #40 – Repräsentation? Pride-Month Edition

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Scan (verschoben)

Diesmal ist es tatsächlich nicht komplett meine Schuld, dass der Beitrag zur Montagsfrage erst am Dienstag kommt. ;) Und diesmal mit einem Thema, das mir auch sehr am Herzen liegt – LGBT+ und Repräsentation von lesbischen, schwulen, usw. Charakteren in Büchern.

Dazu erst einmal: Antonia schreibt in ihrem Beitrag bereits viele, viele Dinge, denen ich so direkt absolut zustimmen kann – u.a., dass sich jeder Dan Howells Coming-Out Video „Basically, I’m Gay“ anschauen sollte (pretty big deal momentan, vor allem aber einfach super gemacht), dass Repräsentation super wichtig ist, das Rowlings Version von „Repräsentation“ einiges zu wünschen übrig lässt, was einen Charakter zur einer guten LGBT+ Figur macht.

Und das ist auch etwas, das mir in Büchern so gut wie noch nie begegnet ist. Ein Charakter, der LGBT+ ist (das allein ist schon super selten), und dann eben das einfach ist, als Teil der Person – aber nicht allein dadurch definiert wird. Ein guter Charakter hat Wünsche & Ängste, Hintergrund, ein Sozialleben, ausgearbeitete Charakterzüge usw. – und ein Teil davon ist dann die sexuelle Orientierung.

Ich habe da schon ein paar mal drüber nachgedacht – da ich die Bücher von Rick Riordan (immer noch) nicht gelesen habe, bewegt sich die Anzahl an (guten) LGBT+ Charakteren, die ich in all den Büchern bisher kennengelernt habe, irgendwo um die Null herum.

Ein paar Bücher habe ich gelesen, in denen es spezifisch um Homosexualität geht (v.a. Leseempfehlung für „Lavender in Bloom„!), in denen der Struggle des Hauptcharakters ist, dass er schwul ist und sich verliebt hat. Waren alles drei gute Bücher, und ich bin froh, dass es sie gibt – aber was Repräsentation in anderen Genres geht, gibt es so gut wie nichts.

Tatsächlich fallen mir nur drei Beispiele ein:

More Than This“ von Patrick Ness – ein tolles, spannendes, außergewöhnliches Buch mit interessanter Idee, und der Hauptcharakter ist schwul. Und das erfährt man auch erst nach 150 Seiten oder so, ganz nebenbei, ist dann aber auch Teil des Charakters und Teil seiner Geschichte und wichtig für ihn – genau so sollte es sein.

Dream On“ von Nikolas Stoltz – hier gibt es einen transgender Nebencharakter (Band 1) und einen bi-/pan-/poly-/lesbischen Hauptcharakter (Band 2) (soweit ich mich erinnere, ist das nicht genau definiert – gibt aber eine Beziehung zwischen zwei Frauen).

Und „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (Engl.: „Every Day“) von David Levithan, in dem der Hauptcharakter non-binary (weder weiblich noch männlich) ist (wobei das auch wieder der Plot der Geschichte ist), und die Freundin, die ich mal als pansexuell einstufen würde, da es ihr egal ist, welches Geschlecht der Körper hat, in dem unsere nicht-binäre Hauptperson nun gerade steckt.

Aber das wars dann auch schon. Sollte das bei all den Büchern, die ich schon gelesen habe, nicht irgendwie mehr sein?

Und um noch kurz ein Wort zu Filmen / Serien loszuwerden: Hier wird es ja nun in den letzten Jahren endlich mehr und vor allem besser, was Repräsentation und LGBT+ Charaktere angeht, aber es gibt dennoch immer noch den Hang der Autoren dazu, ihre LGBT+ Charaktere am Ende umzubringen. Können die nicht bitte einfach mal ein Happy Ending haben?


Falls übrigens jemand irgendwelche Fragen zu LGBT+ Begriffen haben sollte, LGBT+ Serien-Empfehlungen braucht oder generell irgendwelche Fragen zu dem Thema hat – gerne immer her damit, ich beantworte sie gerne so gut ich kann.

Media Monday #415

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Bisschen spät diesmal, war aber auch die letzten Tage unterwegs – aber dennoch hier der Media Monday für diese Woche:

1. So ein verlängertes Pfingstwochenende ist ideal, um zum Konsulat für ein Studenten-Visum zu gehen (approved!), etwas für eine bevorstehende Hochzeit vorzubereiten und die Familie inklusive Großeltern zu besuchen.

2. Wenn es eins gibt, das ich nicht bräuchte, sind das wohl Nazis (und damit inkludierend Homophobie, Rassismus, Sexismus usw.). Leider gibts davon ja inzwischen wieder ne Menge.

3. David Tennant und Michael Sheen für die neue Serie „Good Omens“ war ja ein regelrechter Besetzungs-Coup, schließlich sind die beiden super, die Chemie passt, die Rollen scheinen wie für die beiden geschrieben – und eigentlich ist David Tennant sowieso einfach schon ein Garant dafür, dass die Serie / der Film / der Podcast / was auch immer super wird.

4. Es gibt wohl kaum eine/n Film/Serie, wo ich so sehr gelacht habe, wie bei „Miranda“ – empfehle ich hier jetzt auch schon zum gefühlt zehnten Mal, aber ist eben auch einfach super (lustig).

5. The Light Between Oceans hat mich seinerzeit tief bewegt, einfach weil irgendetwas an dieser Geschichte der Mutter und ihrer aufgenommenen Tochter mich so sehr berührt hat, dass ich während des Endes nicht nur ein paar Tränen verdrückt haben, sondern tatsächlich schluchzend dort saß und gar nicht mehr aufhören konnte. Ist mir so noch nie auch nur annähernd vorher oder nachher wieder passiert.

6. Ich hätte ja gern gesehen, was fähigere Leute aus „See You Yesterday“ hätten machen können, schließlich ist der Film zwar nicht schlecht, die Story und die Charaktere hätten noch sehr viel mehr Potenzial gehabt – und ein Ende verdient, statt diesem Abbruch mitten in der Geschichte…

7. Zuletzt habe ich den Film „Der Vorname“ gesehen und das war tatsächlich sehr gut und unterhaltend, weil der Film zwar ein einziges Streitgespräch in größtenteils einem Raum ist, die Schauspieler und vor allem das Drehbuch aber so gut sind, dass er es trotzdem schafft, die Aufmerksamkeit zu halten und nicht langweilig zu werden.

Media Monday #414

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Media Monday!

1. Momentan habe ich ja ein durchaus ausgeprägtes Faible für troubled, broken characters (… ich habe lange überlegt, aber mir ist kein passender deutscher Ausdruck eingefallen) – schließlich sind meine absoluten Lieblingscharaktere momentan Tony Stark (Marvel) und Klaus Hargreeves (The Umbrella Academy).

2. Selten habe ich ein stimmigeres und sympathischeres Ensemble erlebt als in Sense8 – so viele tolle Charaktere, die alle auf ihre ganz eigene Art sympathisch und beachtenswert sind, alle ihre eigenen Probleme und Sorgen und Hoffnungen haben – aber einfach zusammengehören, alle eine Bindung zu allen anderen haben und es einfach echt und passend wirkt.

3. Wenn das so weitergeht, dass David Tennant immer wieder mit neuen tollen Projekten und Rollen ankommt, wie jetzt mit seinem Podcast und „Good Omens“, würde ich mich freuen.

4. Die Serie „Special“ dürfte ja gerne noch eine Fortsetzung spendiert bekommen, schließlich sieht man nicht alle Tage eine Serie über einen schwulen Mann mit Zerebralparese, die auch noch echt gut gemacht und lustig ist.

5. Größte Enttäuschung in diesem Jahr bislang war bisher medienmäßig wohl „See You Yesterday“ – der Film klang echt gut, war dann aber nur „ganz okay“.

6. Meine aktuelle Lektüre habe ich endlich gestern mal weitergelesen, beim Sonnen im plötzlichen Sommer-Wetter. (Immer noch den 3. Eragon-Band auf Englisch übrigens, der mir dabei auch noch auseinandergefallen ist… ups.)

7. Zuletzt habe ich vier von sechs Folgen der neuen Serie „Good Omens“ geschaut und das war sehr unterhaltsam, weil toll geschrieben, toll gedreht, toll gespielt, tolle Story. Schade, dass es nur 6 Folgen sind.

Monatsrückblick Mai 2019

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Langsam rückt mein Auslandsjahr in den USA immer näher – am Freitag habe ich endlich mein Gespräch im Konsulat bezüglich meines Visums, danach habe ich dann hoffentlich auch dort eine Wohnung und dann ist endlich das Meiste geregelt.

Außerdem: Happy Pride Month!

Hier auf dem Blog habe ich im Mai Folgendes geschrieben:


Das habe ich im Mai gesehen/gelesen (wie immer alles auf Englisch, es sei denn, es steht etwas anderes dabei):

Filme:

  • 05.05.: Avengers: Endgame (2. Mal)
  • 18.05.: ESC 2019
  • 28.05.: See You Yesterday (Deutsch)

Diesen Monat waren es: 2 Filme (1x neu, 1x Englisch) & der ESC

Nun ja, nicht besonders viel. Meiner erste Sichtung von „Avengers: Endgame“ war schon insofern besonders, dass ich am zweiten Tag nach Anlaufen des Films diesen schon gesehen hatte, und auch meine zweite Sichtung nun war insofern besonders, dass ich noch nie im gleichen Film zweimal im Kino war, schon gar nicht direkt eine Woche später. Hat mir also offensichtlich sehr gut gefallen (hier nochmal meine Rezension dazu), auch beim zweiten Mal schauen.

See You Yesterday hatte eine interessante Filmidee – bei Zeitreisen bin ich sowieso immer dabei, und dann hatte es noch den Eindruck von Sozialkritik in die Richtung von Polizeigewalt (bis hin zu weißer Polizist erschießt grundlos dunkelhäutige Person). Letztendlich war der Film auch ganz nett anzuschauen, auch recht emotional, aber ansonsten doch recht durchschnittlich – und hatte kein Ende. Hört tatsächlich einfach mitten in der Story auf. Das fand ich dann nicht so supi.

Und dann natürlich der alljährliche ESC – ich habe ihn in der „britischen Version“, soll heißen mit Graham Nortons Kommentaren geschaut, kann ich nur empfehlen. Schön schräg wie immer, mir gefällt das Gewinnerlied, Madonna hat sich unglaublich blamiert, Måns Zelmerlöw und Verska waren da, einer der (männlichen) Moderatoren hat ganz nebenbei seinen Ehemann erwähnt und der ESC-Gewinner ist bi (yay!), Deutschland und England haben mal wieder komplett versagt, ist ja schon Tradition, was will man mehr.

Top-Filme: (Avengers: Endgame)
Flop-Filme: (See You Yesterday)


Serien:

  • The Umbrella Academy Staffel 1, Folge 5-10
  • The Good Place Staffel 1, Folge 3-13
  • The Good Place Staffel 2 (12 Folgen)
  • Brooklyn Nine-Nine Staffel 3, Folge 17
  • Sense8 Staffel 2, Folge 10-12 (zum 2. Mal)
  • Shadowhunters Staffel 3, Folge 2-3
  • Anne+ Staffel 1, Folge 1 (Niederländisch)
  • Years and Years Staffel 1, Folge 1-2
  • Sex Education Staffel 1, Folge 2-3
  • Good Omens Staffel 1, Folge 1

Diesen Monat waren es: 41 Folgen (38x neu, 1x Niederländisch)

Oh, wie ich The Umbrella Academy liebe! So eine gute Serie – besonders toll finde ich ja Klaus, der schon nach ein paar Folgen mit Tony Stark um den Platz meines absoluten Lieblingscharakters überhaupt kämpfte. Der einzige Minuspunkt, der mir einfällt: Ich muss auf die zweite Staffel warten.

Von The Good Place hatte ich ja so gar nicht erwartet, dass es mich so in seinen Bann ziehen würde. Aber wie man sieht, habe ich innerhalb eines Monats gleich beide bisher auf Netflix verfügbaren Staffeln geschaut, was für mich schon echt ungewöhnlich ist. Eine gut Serie, sehr unterhaltsam.

Dann sind mal wieder drei neue Serien dabei:

Anne+, deshalb auf Niederländisch, weil gibts nur auf Niederländisch. Die erste Folge gibt es mit englischen Untertiteln, die danach allerdings leider nicht – deswegen ist es bisher bei der ersten Folge geblieben. War aber gut bisher!

Von Years and Years, das in einer Welt mit wiedergewähltem Trump spielt, habe ich durch den Creator der Serie gehört, Russell T Davies, der Verantwortliche hinter den ersten 4 Staffeln des Doctor Who Reboots ab 2005. Und wow, die erste Folge war schon echt gut, ich bin gespannt auf den Rest!

Und dann Good Omens – wenn man mal von den paar Serien absieht, die ich tatsächlich direkt mit der Ausstrahlung im Fernsehen (oder sogar Kino, wenn man die eine Sherlock-Folge bedenkt) gesehen habe, haben wir hier noch einen Rekord – nur 20 Minuten nachdem die Serie verfügbar war, war ich schon dabei, die erste Folge zu schauen. Und war direkt begeistert! Aber mit Neil Gaiman als Autor, David Tennant in einer der Hauptrollen und dieser Story kann es ja auch nur super werden. (Ich liebe übrigens auch das Intro – sowohl von der Animation als auch der Musik her.)

Neuentdeckungen: Good Omens, Anne+, Years and Years, (Sex Education), (The Good Place)


Theater & Tanz:

  • 18.05.: King Arthur (Deutsch, Theater)
  • 25.05.: Muttersprache (Tanz)

Dank des neuen Semestertickets für das Mainfranken Theater in Würzburg kann ich in einige Vorstellungen kostenlos rein – und das habe ich diesen Monat dann auch endlich mal genutzt.

King Arthur hat mir gut gefallen – war sehr viel Tanz und vor allem Gesang, wohl so 85% im Vergleich zum „Theater-Teil“, aber sehr schön gestaltet und choreografiert, schön gesungen, war gut.

Muttersprache hatte ein paar gewöhnungsbedürftige Abschnitte, aber auch sehr coole Ideen und Umsetzungen, um die verschiedenen Nationalitäten und Kulturen darzustellen, hat mir auch gut gefallen.


Bücher & Hörbücher/-spiele:

Seit Monaten habe ich endlich mal wieder ein Buch beendet! Und auch ein gutes, zum Glück. Mit Walter Moers kann man eigentlich nichts falsch machen, da ist auch Der Bücherdrache keine Ausnahme.

Und ansonsten noch 4 Folgen von David Tennant’s Podcast, sehr unterhaltsam. Ich habe auch wieder angefangen, noch ein paar andere Podcasts zu hören, zumindest einzelne Folgen, werde die jetzt aber nicht alle aufschreiben. Nur den Podcast Strong Songs würde ich gerne noch erwähnen, weil der echt super ist und mehr Aufmerksamkeit verdient – darin analysiert der Sprecher jede Folge einen Song, wie z.B. „Bohemian Rhapsody“ oder „Satisfied“ aus Hamilton.

Im Moment lese ich: „The Audacity of Hope“ von Barack Obama, „Brisingr“ von Christopher Paolini

Im Moment höre ich: „Die Känguru Apokryphen“ von Mark-Uwe Kling, „The Hound of the Baskervilles“ (Sherlock Holmes) von Artur Conan Doyle, „David Tennant Does A Podcast With“ von David Tennant